Bohrlöcher schließen

Bohrloch wird mit einem Kellenspachtel befüllt
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Schwierigkeit: 
Kosten: 
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Aktualisiert am 20.11.2017
Manchmal ist es einfach Zeit für eine Veränderung. Und wenn es um Veränderungen im Eigenheim geht, dann führt das Streichen das Feld möglicher Veränderungen ganz klar an. Damit aber das Ergebnis am Ende auch stimmt, darf eine Vorarbeit nicht fehlen: das Spachteln! Dabei ist es im Grunde egal, ob es sich um nicht mehr benötigte Bohrlöcher und Nagellöcher handelt oder um durch die Einrichtung abgeschlagene Stellen. Erst wenn die Wände wieder glatt sind, wird das Ergebnis überzeugen!

Das Projekt: Bohrlöcher schließen

  • Nicht mehr benötigtes Bohrloch
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    © diybook | Wenn alte Bohrlöcher nicht mehr gebraucht werden, ist das nicht besonders schön anzusehen. Auf Tipps, wie etwa das Loch mit…
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Egal ob Bilder, Schränke oder Regale an der Wand montiert werden: Das Bohrloch ist fast immer mit dabei. Auch wenn moderne Kleber bereits sehr viel leisten, kommen Dübel und Schrauben doch noch immer dann zum Einsatz, wenn es wirklich halten muss. Denn der limitierende Faktor ist nicht der Kleber, sondern der Untergrund. Der Kleber wird nämlich auf der Wandfarbe niemals so gut halten wie eine Schraube im Dübel. Aber was, wenn das Bohrloch ausgedient hat? Das Regal ist ab, der Schrank verschoben. Was zurückbleibt, sind unschöne Bohrlöcher in den Wänden. Zum Glück lässt sich dies sehr schnell und unkompliziert beheben. Und das beste daran: Man muss kein begnadeter Heimwerker sein, um das zu berwerkstelligen!

In diesem Projekt zeigen wir euch daher, wie schnell sich nicht mehr benötigte Bohrlöcher ausbessern lassen. Bei den hier vorliegenden Bohrlöchern waren Treppenschutzgitter montiert. Ein Beispiel natürlicher Veränderungen, wie sie im Alltag immer auftreten. Denn sind die Kinder einmal groß genug bzw. folgt auch das neue Haustier den festgesetzten Regeln, kann das Gitter wieder ab.

Werkzeug und Material

Um Bohrlöcher zu schließen, wird nicht allzu viel Werkzeug und Material benötigt. Vorhanden sein sollte ein Schraubendreher, eine Zange, ein Spachtel und Spachtelbecher. Und an Material wird nicht viel mehr als eine Innenspachtelmasse gebraucht. Welche Spachteln bzw. welche Spachtelmasse bei so kleinen Defekten zum Einsatz kommt, ist grundsätzlich egal. Auf das Ergebnis wird sich das nicht wirklich auswirken.

Dübel entfernen

  • Alten Dübel mit der Zange entfernen
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    © diybook | Am Anfang sollte das gesamte Montagematerial, also Schraube und Dübel, aus der Wand genommen werden. Der Dübel wird dazu…
  • Dübel mit dem Korkenzieher entfernen
    © diybook | Will der Dübel dabei nicht aus der Wand, kann unter Umständen ein Korkenzieher nachhelfen. Aber Achtung, wenn der Dübel gar…
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Bevor es ans Spachteln geht, sollte zuerst der Dübel bzw. alle anderen Montagehilfsmittel entfernt werden. In der Regel gelingt dies mit einer Kombi-, besser aber noch mit einer Spitzzange. Sitzt der Dübel allerdings etwas tiefer im Bohrloch, kann auch ein Korkenzieher wahre Wunder wirken.

Hinweis: Ist der Dübel gar nicht zu fassen, sitzt aber so tief im Bohrloch, dass er problemlos überspachtelt werden kann, dann darf er notfalls auch im Bohrloch verbleiben.

Bohrloch säubern und Spachtelmasse anrühren

  • Bohrloch reinigen
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    © diybook | Ist der Dübel erst einmal entfernt, ist es wichtig, das Bohrloch zu entstauben. Ansonsten findet auch die beste Spachtelmasse…
  • Spachtelmasse anrühren
    © diybook | Nun folgt der wichtigste Schritt, um Bohrlöcher zu verschließen: nämlich das Anrühren der Spachtelmasse. Dazu wird ein wenig…
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Nach dem Entfernen des Dübels ist es wichtig, das Bohrloch zu säubern, denn auf einer staubigen und absandenden Oberfläche wird auch die beste Spachtelmasse keinen Halt finden. Am besten gelingt das mit Hilfe eines Staubsaugers. Alternativ gibt es natürlich auch sogenannte Bohrloch-Ausbläser bzw. Reinigungsbürsten. Die zuletzt genannten werden sich im typischen Haushalt aber üblicherwiese nicht finden.

Danach folgt das Anmischen der Spachtelmasse. Das ist der vermutlich heikelste Schritt beim Spachteln, denn wenn das Material nicht stimmt, dann wird am Ende auch das Ergebnis entsprechend aussehen. Für das korrekte Anmischen ist folgendes zu beachten: Kaltes Wasser wird in einem Eimer bzw. Spachtelbecher vorgelegt. Dann wird die Spachtelmasse bis knapp unter die Wasseroberfläche eingestreut. Welche Spachtelmasse (Füllspachtel, Flächenspachtel, etc.) dafür verwendet wird, ist bei so kleinen Löchern nicht wirklich relevant. Anschließend muss die Masse für ca. 3-5 Minuten rasten. Nach dieser als Sumpfen bezeichneten Pause wird die Spachtelmasse aufgerührt und kann verwendet werden.

Hinweis: Ist die Spachtelmasse sämig fest, dann ist die perfekte Konsistenz erreicht. Das nachträgliche Einstreuen von Spachtelmasse bzw. erneutes Wässern sollte aber tunlichst vermieden werden.

Bohrloch mit Spachtelmasse schließen

  • Bohrloch verspachteln
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    © diybook | Die Spachtelmasse wird nun mit dem Spachtel einfach in das Bohrloch gedrückt. Welcher Spachtel bei einem so kleinen Defekt zum…
  • Überschüssige Spachtelmasse glattstreichen
    © diybook | Anschließend wird die überschüssige Spachtelmasse glatt abgezogen. Danach ist eine Pause angesagt.
  • Spachtelmasse fällt ein
    © diybook | Beim Trocknen verliert die Spachtelmasse an Volumen und fällt ein. Auf dem Bild ist das deutlich zu erkennen. Das ist jedoch…
  • Zweiter Spachteldurchgang
    © diybook | Beim zweiten Spachteldurchgang wird dann auf einen Breitspachtel zurückgegriffen, um einen möglichst homogenen Übergang vom…
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Ist die Spachtelmasse einmal vorbereitet, dann ist das Schließen der Bohrlöcher keine Hexerei mehr. So wird die Spachtelmasse ganz einfach mit einem Kellenspachtel, einem Malerspachtel oder Flächenspachtel in das Bohrloch gedrückt. Anschließend wird mit dem Spachtel der Überstand abgezogen. Dann heißt es wieder warten, bis die Spachtelmasse getrocknet ist.

Nach der Pause ist gut zu erkennen, dass die Spachtelmasse an Volumen verloren hat und das Bohrloch eingefallen ist. Das ist aber nicht ungewöhnlich und ganz normal. Abhilfe schafft ein zweiter Spachteldurchgang. Für den zweiten Druchgang wurde aber auf einen Breitspachtel zurückgegriffen, um auch an den Ränden einen fließenden Übergang zu erhalten.

Dann ist es auch schon geschafft und vom ursprünglichen Bohrloch ist nichts mehr zu sehen. Ok, das stimmt nicht ganz, denn der Farbunterschied zwischen der gestrichenen Wand und der Spachtelmasse ist noch deutlich zu sehen. Aber nach dem Streichen ist das Bohrloch endgültig passé!

Manchmal ist es einfach Zeit für eine Veränderung. Und wenn es um Veränderungen im Eigenheim geht, dann führt das Streichen das Feld möglicher Veränderungen ganz klar an. Damit aber das Ergebnis am Ende auch stimmt, darf eine Vorarbeit nicht fehlen: das Spachteln! Dabei ist es im Grunde egal, ob es sich um nicht mehr benötigte Bohrlöcher und Nagellöcher handelt oder um durch die Einrichtung abgeschlagene Stellen. Erst wenn die Wände wieder glatt sind, wird das Ergebnis überzeugen!
  • Nicht mehr benötigtes Bohrloch
    © diybook | Wenn alte Bohrlöcher nicht mehr gebraucht werden, ist das nicht besonders schön anzusehen. Auf Tipps, wie etwa das Loch mit Zahnpasta zuzuschmieren, kann man dabei wirklich verzichten! Denn das korrekte Schließen eines solchen Defekts ist einer der leichtesten Übungen.
  • Alten Dübel mit der Zange entfernen
    © diybook | Am Anfang sollte das gesamte Montagematerial, also Schraube und Dübel, aus der Wand genommen werden. Der Dübel wird dazu einfach mit einer Zange (Kombi- oder Spitzzange) gepackt und aus dem Loch gezogen.
  • Dübel mit dem Korkenzieher entfernen
    © diybook | Will der Dübel dabei nicht aus der Wand, kann unter Umständen ein Korkenzieher nachhelfen. Aber Achtung, wenn der Dübel gar nicht rausgeht! Steckt er tief genug im Loch, besser gesagt er ragt an keiner Stelle aus der Wand, dann kann der Dübel notfalls auch im Bohrloch verbleiben.
  • Bohrloch reinigen
    © diybook | Ist der Dübel erst einmal entfernt, ist es wichtig, das Bohrloch zu entstauben. Ansonsten findet auch die beste Spachtelmasse keinen Halt. Das Loch wird also kräftig ausgeblasen oder ausgesaugt. Profis verwenden dazu gerne mal einen Bohrloch-Ausbläser bzw. einfach einen Staubsauger.
  • Spachtelmasse anrühren
    © diybook | Nun folgt der wichtigste Schritt, um Bohrlöcher zu verschließen: nämlich das Anrühren der Spachtelmasse. Dazu wird ein wenig Wasser in einen Spachtelbecher vorgelegt und dann die Spachtelmasse bis knapp unter die Wasseroberfläche eingestreut. Nach einer Pause von ca. 3-5 Minuten (Sumpfen) wird dann die Spachtelmasse aufgerührt und kann verwendet werden.
  • Bohrloch verspachteln
    © diybook | Die Spachtelmasse wird nun mit dem Spachtel einfach in das Bohrloch gedrückt. Welcher Spachtel bei einem so kleinen Defekt zum Einsatz kommt, ist grundsätzlich egal. Das kann ein Kellenspachtel, ein Malerspachtel oder Breitspachtel sein.
  • Überschüssige Spachtelmasse glattstreichen
    © diybook | Anschließend wird die überschüssige Spachtelmasse glatt abgezogen. Danach ist eine Pause angesagt.
  • Spachtelmasse fällt ein
    © diybook | Beim Trocknen verliert die Spachtelmasse an Volumen und fällt ein. Auf dem Bild ist das deutlich zu erkennen. Das ist jedoch nicht ungewöhnlich und ein ganz normaler Prozess. Aus diesem Grund werden beim Spachteln die Stöße grundsätzlich dreimal und Schraub- bzw. Bohrlöcher zweimal gespachtelt.
  • Zweiter Spachteldurchgang
    © diybook | Beim zweiten Spachteldurchgang wird dann auf einen Breitspachtel zurückgegriffen, um einen möglichst homogenen Übergang vom Bohrloch zur anschließenden Wand zu erzeugen. Ist auch das geschafft, wurde das Bohrloch erfolgreich verschlossen. Zwar ist der Defekt jetzt nach wie vor zu sehen, aber nach dem Streichen wird davon nichts mehr zu erkennen sein. Perfekt, so soll das sein!
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Manchmal ist es einfach Zeit für eine Veränderung. Und wenn es um Veränderungen im Eigenheim geht, dann führt das Streichen das Feld möglicher Veränderungen ganz klar an. Damit aber das Ergebnis am Ende auch stimmt, darf eine Vorarbeit nicht fehlen: das Spachteln! Dabei ist es im Grunde egal, ob es sich um nicht mehr benötigte Bohrlöcher und Nagellöcher handelt oder um durch die Einrichtung abgeschlagene Stellen. Erst wenn die Wände wieder glatt sind, wird das Ergebnis überzeugen!
Werkzeuge: 
Spachtel
Spachtel
Ein Spachtel ist wohl der Klassiker in der Werkzeugkiste eines jeden Profi- und Hobby-Handwerkers. Mit einem Spachtel lassen sich nicht nur unterschiedlichste Spachtelarbeiten durchführen.
Spachtelbecher
Spachtelbecher
Gips denn überhaupt einen Unterschied zwischen Gips- und Spachtelbecher? Nun ja, der Unterschied ist in etwa so groß wie zwischen einem Müll- und einem Asch-Eimer: Es kommt vor allem darauf an, was hineingefüllt wird!
Kellenspachtel
Kellenspachtel
Kellenspachtel unterscheiden sich von einem normalen Spachtel in der Art der Aufmachung und im Anwendungsbereich. Sie haben die Form einer Kelle, welche dem Spachtel den Namen gab.
Kombizange
Kombizange
Die Kombizange ist der Alleskönner im Werkzeugkoffer. Mit ihr wird gepackt, geschnitten und gedreht, bis das Gelenk knirscht. Bei der Verarbeitung gibt es aber erhebliche Unterschiede, so dass der Heimwerker nicht mit jedem Modell glücklich wird.
Materialien: 
Spachtelmasse, Innenspachtelmasse
Spachtelmasse, Innenspachtelmasse
Da soll das Wohnzimmer schön renoviert werden und die ganze Familie hilft mit, die alten Tapeten zu entfernen. Und anschließend? Vor dem erneuten Tapezieren haben die Götter erst einmal die Arbeiten mit Innenspachtelmasse gesetzt.
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