Kobralilie vermehren

Kleine Knollen der Kobralilie
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Die Kobralilie - auch als Arisaema bekannt und nicht zu verwechseln mit der westamerikanischen, insektenfressenden Kobralilie - ist eine begehrte Liebhaberpflanze. Für gewöhnlich ist sie im Handel nur schwer zu finden. Um so wichtiger ist es zu wissen, wie sich die Kobralilie vermehren lässt, wenn man bereits zu ihren glücklichen Besitzern zählt. Daher erklärt diese kleine Anleitung, wie das zu bewerkstelligen ist und was dabei nicht übersehen werden darf.

Geheimnisvolle Kobralilie

  • Arisaema serratum in der Blüte
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    © diybook* | Die Arisaema, auch als Kobralilie oder Feuerkolben bekannt, ist ein selten im Handel zu findendes Gewächs. Wahrscheinlicher…
  • Knolle der Arisaema begutachten
    © diybook* | Solange die Triebe noch nicht aus dem Boden gekommen sind, lässt sich die Kobralilie noch vermehren. Dafür wird die Knolle…
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Zu Beginn des Frühlings wird es höchste Zeit, Kobralilien zu vermehren. Die auch als Feuerkolben bekannte Gattung Arisaema ist im Handel kaum zu finden. Deshalb werden die Pflanzen zumeist nur unter der Hand getauscht.

Arisaema bildet Knollen, die bereits im späten Herbst neue Wurzeln hervorbringen. Nach milden Wintern ist an imposanten Knollen schon ein starkes Wurzelwachstum erkennbar. Jetzt heißt es also, nicht mehr länger zu warten!

Knollen teilen

  • Knolle in kleinere Stücke teilen
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    © diybook* | Ist die gröbste Erde beseitigt, können bereits erste Teile der Knolle von Hand gelöst werden. Grundsätzlich ist beim Umgang…
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Ist noch Zeit, die Kobralilie zu vemehren, oder nicht? Keine Sorge, bis die Triebe aus dem Boden hervordringen, können die Knollenpflanzen noch geteilt werden. Vorsichtig werden sie dazu ausgegraben.

Danach wird behutsam, ohne dabei die Feinwurzeln zu beschädigen, der Boden abgeschüttelt. Die Knollen lassen sich nun leicht voneinander lösen. Bevor aber der nächste Schritt in Angriff genommen wird, ist erst noch der Boden vorzubereiten.

Standort vorbereiten

  • Pflanzloch ausheben
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    © diybook* | Das Pflanzloch sollte nicht zu flach ausfallen und für größere Knollen zumindest eine Tiefe von 25 bis 30 cm aufweisen. Sonst…
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Das neue Pflanzloch muss ausreichend tief sein, damit die empfindlichen Gewächse den Winter gut überstehen. Große Knollen sollten mindestens 25 bis 30 cm tief im Boden sitzen. Der Grund des Bodens ist gut aufzulockern, damit die Wurzeln schnell Fuß fassen können.

Stößt man beim Graben auf die Larven von Engerlingen oder Dickmaulrüßlern, sind die Schädlinge sofort zu vernichten. Sie fressen sonst die Knollen der Kobralilien an und schaffen so Eintrittspforten für Pilzerkrankungen. 

Knollen einsetzen

  • Große Knollen in den Bodenbereich legen
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    © diybook* | Die großen Knollen werden gleich in den Bodenbereich des Pflanzlochs gelegt. Hier haben sie es am sichersten, solange keine…
  • Knollen mit etwas Erde überhäufen
    © diybook* | Die größeren Knollen werden mit etwas Erde überhäuft. So entsteht ein erhöhtes Polster, auf dem auch die kleineren Knollen…
  • Kleinere Knollen bereithalten
    © diybook* | Es folgt das Einsetzen der kleineren Knollen der Kobralilie. Ihre erhöhte Position stellt sicher, dass es auch ihre Triebe bis…
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Die großen Knollen der Arisaema werden als erste auf dem Grund des Pflanzlochs eingesetzt und vorsichtig mit etwas Erde überhäufelt. Dann folgen die kleineren Knollen. Sie können nun erhöht auf der angehäufelten Erde platziert werden.

Dieses Vorgehen ist wichtig, denn sind kleinere Knollen zu tief gelegen, haben sie anschließend Schwierigkeiten, mit ihren Trieben bis an die Oberfläche vorzudringen. So bleiben sie in der Regel stecken und verfaulen im Erdreich. Daran ist immer zu denken, wenn die Kobralilie neu verpflanzt wird.

Pflanzloch verschließen

  • Pflanzloch verschließen
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    © diybook* | Nach dem Verfüllen muss die Erde nicht extra festgedrückt werden. Stattdessen wird die Pflanzung angegossen, wodurch sich…
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Das Pflanzloch wird mit lockerer humoser Erde aufgefüllt. So lässt sich das Anwachsen der Kobralilie fördern und das Durchdringen der Bodenoberfläche gewährleisten. Festgedrückt wird die Bodenoberfläche nicht, dafür jedoch gut angegossen. Das Wässern schließt Hohlräume im Boden und gibt ausreichend Feuchtigkeit zum Anwachsen. Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieden werden.

Um den Pflanzen das Leben zu erleichtern, wird deshalb die Bodenoberfläche regelmäßig aufgelockert. So kann die Kobralilie erneut Fuß fassen und schon bald wieder prächtig gedeihen!

Die Kobralilie - auch als Arisaema bekannt und nicht zu verwechseln mit der westamerikanischen, insektenfressenden Kobralilie - ist eine begehrte Liebhaberpflanze. Für gewöhnlich ist sie im Handel nur schwer zu finden. Um so wichtiger ist es zu wissen, wie sich die Kobralilie vermehren lässt, wenn man bereits zu ihren glücklichen Besitzern zählt. Daher erklärt diese kleine Anleitung, wie das zu bewerkstelligen ist und was dabei nicht übersehen werden darf.
  • Arisaema serratum in der Blüte
    © diybook* | Die Arisaema, auch als Kobralilie oder Feuerkolben bekannt, ist ein selten im Handel zu findendes Gewächs. Wahrscheinlicher ist, dass sie unter Liebhabern getauscht wird. Gut also, wenn man eine besitzt und weiß, wie sich die Kobralilie vermehren lässt.
  • Knolle der Arisaema begutachten
    © diybook* | Solange die Triebe noch nicht aus dem Boden gekommen sind, lässt sich die Kobralilie noch vermehren. Dafür wird die Knolle ausgegraben und anschlließend die Erde vorsichtig abgeschüttelt.
  • Knolle in kleinere Stücke teilen
    © diybook* | Ist die gröbste Erde beseitigt, können bereits erste Teile der Knolle von Hand gelöst werden. Grundsätzlich ist beim Umgang mit der Knolle darauf zu achten, dass die Feinwurzeln nicht beschädigt werden.
  • Pflanzloch ausheben
    © diybook* | Das Pflanzloch sollte nicht zu flach ausfallen und für größere Knollen zumindest eine Tiefe von 25 bis 30 cm aufweisen. Sonst könnte die empfindlichen Arisaema im Winter Schwierigkeiten bekommen. Die Erde ist beim Graben gut aufzulockern.
  • Große Knollen in den Bodenbereich legen
    © diybook* | Die großen Knollen werden gleich in den Bodenbereich des Pflanzlochs gelegt. Hier haben sie es am sichersten, solange keine Schädlinge im Erdreich ihr Unwesen treiben.
  • Knollen mit etwas Erde überhäufen
    © diybook* | Die größeren Knollen werden mit etwas Erde überhäuft. So entsteht ein erhöhtes Polster, auf dem auch die kleineren Knollen platziert werden können.
  • Kleinere Knollen bereithalten
    © diybook* | Es folgt das Einsetzen der kleineren Knollen der Kobralilie. Ihre erhöhte Position stellt sicher, dass es auch ihre Triebe bis an die Oberfläche schaffen und nicht im Boden verfaulen. Danach wird das Pflanzloch wieder mit aufgelockerter, humoser Erde aufgefüllt.
  • Pflanzloch verschließen
    © diybook* | Nach dem Verfüllen muss die Erde nicht extra festgedrückt werden. Stattdessen wird die Pflanzung angegossen, wodurch sich Hohlräume im Boden schließen. In regelmäßigen Abständen sollte der Boden aber neu aufgelockert werden. So kann die Kobralilie optimal Fuß fassen!
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