Boden nivellieren - Mit Anleitung zum Erfolg

Boden nivellieren - Eimer mit Nivelliermasse wird ausgeschüttet - Header
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Ein neuer Boden soll her. Normalerweise ein Klacks... Aber ist der alte Bodenbelag mal entfernt, wird schnell klar, dass meist doch mehr getan werden muss. Bei Böden, die durch eine Vielzahl an Höhen und Senken gezeichnet sind und bei denen kein Brett gerade liegt, hilft nur ein Ausgleich. Egal ob es Parkett, Laminat oder ein Fliesenbelag sein soll – ein ebener Untergrund ist Voraussetzung für einen dauerhaft schönen Boden. Aber selbst, wenn man in einem ganzen Raum den Boden nivellieren will, ist das keine Hexerei und gelingt mit dieser Anleitung garantiert!
Lange Romane sind nicht dein Ding? Dann schau Dir doch unser Video an!

Unebener Boden

  • Ein Boden alles andere als gerade
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    © diybook | Ein Boden mit Höhen und Tiefen ist mit Sicherheit kein verlegereifer Untergrund. Dazu braucht es nicht einmal den Blick in die…
  • Am Anfang steht eine gründliche Reinigung
    © diybook | Wie bei fast allen Arbeiten steht auch hier zuallererst eine Reinigung an. So wird der Boden vor dem Nivellieren gründlich mit…
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Ist der alte Boden einmal entfernt, wird der bis dahin verborgene Untergrund sichtbar. Manchmal in Ordnung, oft aber eine mittlere Katastrophe!

So auch hier, denn zum Vorschein kommt die Buckelige Welt. Eine Richtlatte mit Libelle zeigt dabei deutlich, wie uneben der Boden tatsächlich ist. An die schwimmende Verlegung eines Holzbodens ist hier nicht zu denken, denn das Ergebnis wäre alles andere als zufriedenstellend! Was bleibt, ist den Boden zu nivellieren!

Bevor der Boden nivelliert werden kann, muss dieser möglichst staubfrei und tragfähig sein. Mit dem Sauger wird daher der Boden gründlich abgesaugt. 

Tipp: Ein Besen ist zwar besser als nichts, wirbelt in den meisten Fällen den Staub aber nur auf. 

Werkzeug & Material

  • Haftbrücke als Grundlage
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    © diybook | Der nächste Schritt vor dem Nivellieren des Bodens ist das Auftragen einer Haftbrücke. Diese schafft nicht nur einen optimalen…
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Für das Boden-Nivellieren werden zwar einige Werkzeuge benötigt, diese fallen aber nicht so sehr ins Gewicht wie die vielen Säcke an Nivelliermasse. So werden neben ausreichend vielen und vor allem großen Baueimern (25 - 30l oder besser noch größer) ein Rührgerät, eine Wasserwaage, eine Zahnkelle, eine Stachelwalze, Nagelsohlen sowie eine Farbrolle wie auch Pinsel gebraucht. 

An Material wird hauptsächlich Nivelliermasse benötigt. Wie viel, hängt von der Größe des Raumes und der Unebenheit des Bodens ab. Pauschal kann nur gesagt werden, dass in jedem Fall mehr Material zur Verfügung stehen sollte als zu wenig! Denn etappenweises Boden-Nivellieren mindert den Erfolg. Zur Vorbereitung des Bodens ist zusätzlich Haftgrund bzw. eine Haftbrücke erforderlich.

Grundieren: Haftbrücke auftragen

  • Haftbrücke mit dem Pinsel auftragen
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    © diybook | Die Haftbrücke hilft dabei, den Untergrund tragfähig zu machen und dem Boden die Saugfähigkeit zu nehmen. Sie kann dann…
  • Auftragen der Haftbrücke mit einer kleinen Farbwalze
    © diybook | ... oder einer Farb-Walze aufgetragen werden. Ziel ist es, einen gleichmäßigen Auftrag zu erreichen. Ohne Haftbrücke oder…
  • Hoppla! Und jetzt?
    © diybook | Tipp: So wie beim späteren Nivellieren auch sollte immer Richtung Ausgang gearbeitet werden. Dann bleibt einem so manche…
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Nach erfolgter und gründlicher Reinigung wird nun für eine ausreichende bzw. verbesserte Tragfähigkeit des Bodens gesorgt. Dazu wird eine Haftbrücke am Untergrund aufgetragen.

Tipp: Die Haftbrücke unterscheidet sich von einer "normalen" Grundierung dadurch, dass zumeist auch Quarzsand beigemischt ist. Dieser vergrößert die Oberfläche des Untergrundes und sorgt so für einen optimalen Verbund mit der Nivelliermasse. Zudem reguliert der Haftgrund auch die Saugfähigkeit des Bodens.

Vor dem Auftragen wird die Haftbrücke gut geschüttelt und im Anschluss entweder mit dem Pinsel oder einer kleinen Farbwalze verteilt.

Hinweis: Arbeite immer vom unzugänglichsten Eck in Richtung Ausgang und pass dabei auf übereifrige Kollegen auf!

Weitere Vorbereitung und Anmischen des Materials

  • Bestimmung der Höhen und Senken
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    © diybook | Spätestens jetzt sollte der Boden genauestens unter die Lupe genommen werden. Denn die Lage des höchsten Punktes sowie die…
  • Dämmstreifen anbringen / Silikonfuge ziehen
    © diybook | Jetzt sollten eigentlich Dämmstreifen an den Wänden angebracht werden. Diese sorgen für eine ausreichende Entkopplung der Wand-…
  • Anrühren der Nivelliermasse
    © diybook | Jetzt wird die Nivelliermasse laut Herstellerangaben angerührt. Hierbei ist es empfehlenswert, das Wasser genau nach Angabe…
  • Rasten des fertigen Produktes
    © diybook | Die in der Regel angegebene Rastzeit sollte ebenfalls eingehalten werden. Denn wie am Bild zu sehen ist, benötigt die Masse…
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Nach Trocknung der Haftbrücke liegt zwar ein tragfähiger Boden vor, für das Nivellieren fehlt es aber trotzdem noch an Vorbereitung. So ist es essentiell, die Höhen und Senken des Bodens genauso wie den höchsten Punkt des Bodens zu kennen. Gibt es Stufen zu Nebenräumen, die nicht zu nivellieren sind, so müssen diese gut abgedichtet werden. Denn eine gute Nivelliermasse nutzt eine jede noch so kleine Lücke. 

Auch muss darauf geachtet werden, dass der Rand mit Dämmstreifen versehen wird. Stehen diese nicht zu Verfügung, so kann eine großzügige Silikonfuge helfen. Besser sind allerdings Dämmstreifen. 

Als letzte Vorbereitung wird die Nivelliermasse genau nach den Angaben des Herstellers angerührt, denn das Mischungsverhältnis der Masse ist essentiell und sollte auch von Sack zu Sack gleichbleiben. Dazu wird das Wasser vorgelegt und die Masse langsam eingestreut. Die Drehzahl des Rührwerks sollte dabei 600 Umdrehungen/ Minute nicht übersteigen. 

Nach einer kurzen Rastzeit (2-3 Minuten) kann nun mit dem Boden-Nivellieren begonnen werden!

Boden nivellieren

  • Boden nivellieren
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    © diybook | Es kann losgehen! Um nun den Boden zu nivellieren, ist eigentlich nichts weiter nötig, als die Masse wieder auszuschütten.…
  • Weiteren Eimer ausleeren
    © diybook | Ein weiterer Eimer wird ausgeleert. Ein zusätzlicher Helfer, der schon weitere Nivelliermasse anrührt, während die fertige…
  • Kurzes Durchkämmen und Verteilen
    © diybook | Sind zumindest zwei Gebinde verteilt, wird die Nivelliermasse mit einer Kammkelle leicht durchgekämmt. Unter Berücksichtigung…
  • Das Boden-Nivellieren geht voran
    © diybook | Die Hälfte ist bereits geschafft. Trotz vorgelegtem Wasser und gleichmäßigem Mischen sind die unterschiedlichen Gebinde aber…
  • Bei der Tür angekommen
    © diybook | Ist der Ausgang einmal erreicht, so ist das Nivellieren des Bodens bereits sehr weit fortgeschritten. Tipp: Verläuft der Boden…
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Beim Nivellieren wird in der am wenigsten zugänglichen Ecke begonnen. Dazu wird das Material einfach aus dem Baueimer ausgeleert. Den Rest erledigt die Nivelliermasse fast von selbst. Schnell und gleichmäßig verläuft sie zur selben Zeit in alle Richtungen. 

Ein weiterer Eimer Nivellierung wird ausgeleert. Während tatkräftige Unterstützung bereits weitere Eimer Nivelliermasse anrührt, ist es an der Zeit, die sichtbaren Grenzen der verteilten Gebinde mit der Zahnkelle sanft zu vermischen bzw. der Masse je nach Bodenbeschaffenheit ein wenig zu helfen. Wichtig ist, dass die Masse nicht wild verstrichen wird, sondern dass es sich wirklich nur um ein Nachhelfen handelt. 

So wird Eimer für Eimer ausgeleert und die Nivelliermasse am Boden gleichmäßig verteilt. Am Ende bzw. am Ausgang angekommen, wird nur so viel Nivelliermasse ausgeschüttet, wie tatsächlich gebraucht wird, auch wenn immer ganze Säcke angerührt werden.

Tipp: Spüle das Rührwerk gleich nach dem Anmischen des letzten Sacks mit klarem Wasser ab.

Die Nachbereitung: Entlüften des Bodens

  • Nivellier-Masse entlüften
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    © diybook | Der letzte Schritt beim Boden Nivellieren ist das Entlüften der Masse. Da ein direktes Betreten der Masse jetzt nicht mehr…
  • Stachelwalze verrichtet ihre Arbeit
    © diybook | Mit der Stachelwalze wird die Masse nun sorgfältig entlüftet. Die Stachelwalze wird dazu sanft durch die Masse gerollt. So…
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Das Nivellieren ist fast geschafft. Was fehlt, ist ein letzter Schritt, nämlich das Entlüften des Bodens! Direkt im Anschluss geht es mit Nagelsohlen ausgerüstet und einer Stachelwalze in der Hand mitten auf die nivellierte Fläche.

Langsames und behutsames Rollen des Bodens bringt alle jetzt noch eingeschlossenen Luftblasen an die Oberfläche.

Tipp: Verwende eine Stachelwalze mit Spritzschutz, sonst sind die Wände nachher nicht mehr wiederzuerkennen. Beim Gehen achte darauf die Füße gut anzuheben, da sonst auch die Nägel Furchen ziehen.

Ergebnis

  • Boden nivellieren - Das Ergebnis
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    © diybook | Perfekt. Der Boden ist nivelliert und absolut eben. Je nach Bodenbelag muss jetzt unterschiedlich lange gewartet werden. So…
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Perfekt! Ist auch das Entlüften des Bodens gelungen, ist der Boden nivelliert und absolut eben. Dem Verlegen eines optimal aufliegenden Bodens steht nun nichts mehr im Wege. Dennoch heißt es jetzt erstmal warten! 

Je nach Bodenbelag sind unterschiedliche Zeiten einzuhalten. So können Fliesen bereits am nächsten Tag verlegt werden, mit der Verlegung eines Holzbodens sollte aber erst in einer Woche begonnen werden.

Ein neuer Boden soll her. Normalerweise ein Klacks... Aber ist der alte Bodenbelag mal entfernt, wird schnell klar, dass meist doch mehr getan werden muss. Bei Böden, die durch eine Vielzahl an Höhen und Senken gezeichnet sind und bei denen kein Brett gerade liegt, hilft nur ein Ausgleich. Egal ob es Parkett, Laminat oder ein Fliesenbelag sein soll – ein ebener Untergrund ist Voraussetzung für einen dauerhaft schönen Boden. Aber selbst, wenn man in einem ganzen Raum den Boden nivellieren will, ist das keine Hexerei und gelingt mit dieser Anleitung garantiert!
  • Ein Boden alles andere als gerade
    © diybook | Ein Boden mit Höhen und Tiefen ist mit Sicherheit kein verlegereifer Untergrund. Dazu braucht es nicht einmal den Blick in die Normen. Denn der geplante, schwimmend verlegte Holzboden würde darauf eher fliegen statt schwimmen. Das Ergebnis wäre katastrophal und alles andere als zufriedenstellend. Was bleibt, ist den Boden zu nivellieren!
  • Am Anfang steht eine gründliche Reinigung
    © diybook | Wie bei fast allen Arbeiten steht auch hier zuallererst eine Reinigung an. So wird der Boden vor dem Nivellieren gründlich mit einem Staubsauger abgesaugt. Ein Besen ist weniger geeignet, da beim Kehren der Staub in aller Regel nur aufgewirbelt wird.
  • Haftbrücke als Grundlage
    © diybook | Der nächste Schritt vor dem Nivellieren des Bodens ist das Auftragen einer Haftbrücke. Diese schafft nicht nur einen optimalen Verbund sondern reguliert gleichzeitig das Saugverhalten des bestehenden Bodens. Und da die Haftbrücke eine gewisse Menge an Quarzsand beinhaltet muss sie vor Verwendung gut aufgeschüttelt werden.
  • Haftbrücke mit dem Pinsel auftragen
    © diybook | Die Haftbrücke hilft dabei, den Untergrund tragfähig zu machen und dem Boden die Saugfähigkeit zu nehmen. Sie kann dann entweder mit dem Pinsel ...
  • Auftragen der Haftbrücke mit einer kleinen Farbwalze
    © diybook | ... oder einer Farb-Walze aufgetragen werden. Ziel ist es, einen gleichmäßigen Auftrag zu erreichen. Ohne Haftbrücke oder Grundierung würden saugfähige Untergründe der selbstverlaufenden Masse das Wasser viel zu schnell entziehen und sie so ihrer Eigenschaften berauben.
  • Hoppla! Und jetzt?
    © diybook | Tipp: So wie beim späteren Nivellieren auch sollte immer Richtung Ausgang gearbeitet werden. Dann bleibt einem so manche Peinlichkeit erspart.
  • Bestimmung der Höhen und Senken
    © diybook | Spätestens jetzt sollte der Boden genauestens unter die Lupe genommen werden. Denn die Lage des höchsten Punktes sowie die ungefähre Bodenbeschaffenheit müssen bekannt sein. Mit der Wasserwaage werden Senken und Höhen bestimmt. Zudem muss sichergestellt werden, dass die Masse in dem zu nivellierendem Raum bleibt. Angrenzende Räume werden daher mit Latten oder Ähnlichem abgedichtet.
  • Dämmstreifen anbringen / Silikonfuge ziehen
    © diybook | Jetzt sollten eigentlich Dämmstreifen an den Wänden angebracht werden. Diese sorgen für eine ausreichende Entkopplung der Wand- von der Bodenkonstruktion. Sind solche nicht zur Hand, können diese zur Not auch durch Silikonfugen ersetzt werden. Dämmstreifen sind aber definitiv die bessere Wahl.
  • Anrühren der Nivelliermasse
    © diybook | Jetzt wird die Nivelliermasse laut Herstellerangaben angerührt. Hierbei ist es empfehlenswert, das Wasser genau nach Angabe vorzulegen. So ist sichergestellt, dass das Produkt die selbst nivellierende Eigenschaft ideal ausspielen kann. Beim Anrühren ist aber darauf zu achten, dass 600 Umdrehungen pro Minute nicht überschritten werden, da sonst zu viel Luft in die Masse eingearbeitet werden würde.
  • Rasten des fertigen Produktes
    © diybook | Die in der Regel angegebene Rastzeit sollte ebenfalls eingehalten werden. Denn wie am Bild zu sehen ist, benötigt die Masse einige Zeit, um die eingearbeitete Luft des Rührens wieder abzugeben.
  • Boden nivellieren
    © diybook | Es kann losgehen! Um nun den Boden zu nivellieren, ist eigentlich nichts weiter nötig, als die Masse wieder auszuschütten. Begonnen wird dabei im am wenigsten zugänglichen Eck. Die Masse verläuft sofort gleichmäßig in alle Richtungen.
  • Weiteren Eimer ausleeren
    © diybook | Ein weiterer Eimer wird ausgeleert. Ein zusätzlicher Helfer, der schon weitere Nivelliermasse anrührt, während die fertige Masse ausgeleert und bearbeitet wird, wäre hilfreich, da sonst zu viel wertvolle Zeit verloren ginge. Das ist besonders in den heißen Sommermonaten ein Muss.
  • Kurzes Durchkämmen und Verteilen
    © diybook | Sind zumindest zwei Gebinde verteilt, wird die Nivelliermasse mit einer Kammkelle leicht durchgekämmt. Unter Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit sorgt dies für eine optimale Verteilung der Masse. Es geht weiter mit dem Anmischen weiterer Eimer Nivelliermasse und dem Ausleeren der Gebinde.
  • Das Boden-Nivellieren geht voran
    © diybook | Die Hälfte ist bereits geschafft. Trotz vorgelegtem Wasser und gleichmäßigem Mischen sind die unterschiedlichen Gebinde aber deutlich zu erkennen. Dies stört das Ergebnis aber nicht weiter! Tipp: Ein zwanghaftes Durchmischen ist hierbei nicht zielführend.
  • Bei der Tür angekommen
    © diybook | Ist der Ausgang einmal erreicht, so ist das Nivellieren des Bodens bereits sehr weit fortgeschritten. Tipp: Verläuft der Boden wie hier mit dem anderen Raum eben aus, muss darauf geachtet werden, nicht zu viel Nivelliermasse einzubringen. Zu wenig sollte es aber auch nicht sein.
  • Reinigung nicht vergessen
    © diybook | Wird keine Masse mehr benötigt, wird das Rührwerk vorerst nur schnell abgespült. Denn für eine intensive Reinigung ist erst nach dem letzten Schritt, dem Entlüften, Zeit.
  • Nivellier-Masse entlüften
    © diybook | Der letzte Schritt beim Boden Nivellieren ist das Entlüften der Masse. Da ein direktes Betreten der Masse jetzt nicht mehr möglich ist, helfen sogenannte Nagelsohlen oder Estrichschuhe. Mit ein klein wenig Geschick gehen zur Not aber auch Nagelbretter.
  • Stachelwalze verrichtet ihre Arbeit
    © diybook | Mit der Stachelwalze wird die Masse nun sorgfältig entlüftet. Die Stachelwalze wird dazu sanft durch die Masse gerollt. So können auch die letzten Luftblasen aus der Masse entweichen.
  • Boden nivellieren - Das Ergebnis
    © diybook | Perfekt. Der Boden ist nivelliert und absolut eben. Je nach Bodenbelag muss jetzt unterschiedlich lange gewartet werden. So können Fliesen bereits am nächsten Tag verlegt werden, mit der Verlegung eines Holzbodens sollte aber erst in einer Woche begonnen werden.
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Ein bekanntes Bild: Das Haus wird renoviert, der alte Bodenbelag entfernt, aber der Untergrund schaut aus wie ein Schlachtfeld. Die Oberfläche folgt einer Berg-und-Talfahrt, an die Verlegung von Parkett, Laminat oder gar Fliesen ist so nicht zu denken. Zum Glück gibt es eine einfache Lösung! Boden nivellieren.

Wenn der Untergrund vor dem Bodenlegen großflächig geebnet werden muss, hilft Nivelliermasse zuverlässig weiter. Die selbstnivellierende Ausgleichsmasse schafft schnelle Abhilfe und macht die Oberfläche wieder einheitlich plan. Unser Video zeigt in bewegten Bildern, wie sich durch Ausbringen von Nivelliermasse der Boden nivellieren lässt, und weist vom Anmachen bis zum Entlüften auf die Besonderheiten des Verfahrens hin. So wird Boden nivellieren zur Erfolgsgeschichte!

Ein neuer Boden soll her. Normalerweise ein Klacks... Aber ist der alte Bodenbelag mal entfernt, wird schnell klar, dass meist doch mehr getan werden muss. Bei Böden, die durch eine Vielzahl an Höhen und Senken gezeichnet sind und bei denen kein Brett gerade liegt, hilft nur ein Ausgleich. Egal ob es Parkett, Laminat oder ein Fliesenbelag sein soll – ein ebener Untergrund ist Voraussetzung für einen dauerhaft schönen Boden. Aber selbst, wenn man in einem ganzen Raum den Boden nivellieren will, ist das keine Hexerei und gelingt mit dieser Anleitung garantiert!
Werkzeuge: 
Wasserwaage
Wasserwaage
Wasserwaagen kennt gewiss jeder Heimwerker, da ohne sie ein korrektes und ebenmäßiges Arbeiten kaum möglich wäre. Dies beginnt beim Aufhängen von Bildern und endet bei waagerechten Mauern.
Pinsel
Pinsel
Die Bezeichnung „Einfältiger Pinsel“ ist den Naiveren unter uns vorbehalten. Als Malerwerkzeug jedoch sind Pinsel überaus mannigfaltig und in Hülle und Fülle am Markt vorhanden. Dabei ist Pinsel nicht gleich Pinsel, ganz im Gegenteil.
Farbrolle - Farbwalze
Farbrolle - Farbwalze
Ohne die Erfindung der Farbrolle müsste der Heimwerker tagelang die Wände seines Heims bepinseln und hätte die Wand wohl lieber nackt als mit Farbe. Doch glücklicherweise hat jemand die Farbrolle erfunden und wir können demjenigen sehr dankbar sein.
Baueimer (Baukübel)
Baueimer (Baukübel)
Was wäre ein Heimwerker ohne seinen Baueimer? Tatsächlich erweist sich ein Eimer bei verschiedenen Arbeiten in Haus und Garten als unverzichtbarer Begleiter.
Rührwerk (Farb- und Mörtelrührer)
Rührwerk (Farb- und Mörtelrührer)
"Die Mischung macht's!" Mit einem echten Rührwerk sind sowohl Handwerker wie auch Heimwerker in der Lage, Farben, Lasuren und Lacke, aber auch Fliesenkleber, Mörtel sowie andere Substanzen gründlich zu vermengen, ohne dabei Gefahr zu laufen, die geliebte Bohrmaschine zu überlasten.
Zahnkelle
Zahnkelle
Wer sich selbst schon einmal im Fliesenlegen versucht hat, wird die Zahnkelle bereits kennen. Sie ist eines der Standardwerkzeuge des Bodenlegers. Ihre einfache Form aber täuscht! Tatsächlich erfordert der Umgang mit der Zahnkelle einiges an Einübung.
Nagelsohlen
Nagelsohlen
Wie bei so vielen anderen Hilfsmitteln bezeichnet auch bei den Nagelsohlen der Name bereits treffend die Beschaffenheit des Geräts.
Stachelwalze / Entlüftungswalze
Stachelwalze / Entlüftungswalze
Entlüftungswalzen - auch Stachelwalzen genannt - sind mit Stacheln versehene Walzen, welche die Kraterbildung beim Beschichten von Böden verhindern.
Materialien: 
Haftbrücke
Haftbrücke
Saugende Untergründe müssen vor der Verarbeitung grundiert werden, wenn das Ergebnis stimmen soll. Das weiß jeder Heimwerker, der schon einmal mit Farbpinsel oder Tapetenrolle bewaffnet sein Eigenheim verschönern wollte.
Randdämmstreifen
Randdämmstreifen
So unscheinbar und unspektakulär sie auf den ersten Blick wirken, so unangenehm können die Folgen sein, wenn sie vergessen werden! Randdämmstreifen trennen und entkoppeln Bauelemente und sorgen für effektiven Schall-, Wärme- und Kälteschutz.
Ausgleichsmasse - Nivelliermasse
Ausgleichsmasse - Nivelliermasse
An manchen Tagen gerät der Estrich einfach nicht so, wie er soll. Aber auch bei Altbeständen, oder wenn über einen alten Belag verlegt wird, herrscht meist ungewollte Schieflage. Ein unmittelbares Verlegen des Bodenbelags kommt dann nicht mehr in Frage.
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Kommentare

Wir freuen uns über ein Update, deinerseits! Viele Grüße und gutes gelingen!

Hallo, ich möchte in meiner Küche Fliesen legen und habe folgende Ausgangsposition: Der Boden wurde vom Vorgänger mit Ausgleichsmasse nivelliert - jedoch ist er an manchen Stellen etwas höher und hat an einigen Stellen Risse. Nun habe ich 2 Ideen wie ich das angehen würde: 1) Grundierung auf die alte Ausgleichsmasse (Tiefengrund) und dann Nivelliermasse - trocknen lassen - Fliesenkleber + Fliesen drauf - oder 2) Grundieren (Tiefengrund) + Fliesenkleber + Armierungsgewebe + Fliesenkleber + Fliesen. Gehen beide Möglichkeiten? bzw. was hält Ihr davon? Danke!

Hallo Thomas, wie viel musst Du denn ausgleichen? Was ist etwas höher in mm? Variante 1 klingt auf jeden Fall besser, denn ein Armierungsgewebe würde ich nicht einlegen. Also wenn Du den Platz (Höhe) hast und den Boden nivellieren möchtest, dann würde ich Variante 1 wählen. Ist denn die alte Nielliermasse fest mit dem Untergrund verbunden? Die Risse würde ich mir auch genauer ansehen. Ist der Estrich darunter gerissen oder wirklich nur die Nivelliermasse. Denn wenn auch der erstich gerissen ist, wäre ein verdübeln nicht schlecht. Viele Grüße

Hallo - Erstmals Danke für deine Antwort! - ich habe gestern mit der Wasserwaage geschaut - viel kann es nicht sein, paar mm an manchen Stellen vielleicht. Unter der Nivelliermasse ist glaube ich nicht direkt ein Estrich - ich vermute, dass da direkt auf Holzplanken so ein harter Gummiboden geklebt wurde und dann die Nivelliermasse drauf (An einer Stelle war die Nivelliermasse sehr dünn und ein Stück ist weggebrochen und das darunter sieht für mich eben wie ein grauer Gummiboden aus) - Ich glaube mein Vorgänger hat ohne Dämmstreifen die Nivelliermasse ausgegossen.. vielleicht kommen daher die Risse? - die Risse sind eher dort, wo ehemals die Waschmaschine bzw. Geschirrspüler gestanden sind. Was ich mir noch überlegt habe: was ist wenn ich fliesenkleber (flexkleber) auftrage, dann so eine Entkopplungsmatte einbaue (Durabase CI z.b.) und dann flexkleber + fliesen (also alles ohne neue Nivelliermasse)? Ich möchte eigentlich nicht zu hoch gehen.

Hallo Thomas, hm wenn sich darunter ein Holzboden befindet wurde möglicherweise schon mit einer Entkopplungsmatte gearbeitet. Wenn die Risse nur dort sind, wo sich früher die Waschmaschine befunden hat wäre das erklärbar und vermutlich nicht so tragisch. Je nachdem ob schon eine Entkopplungsmatte verarbeitet wurde, würde ich keine zweite aufbringen. Dann reicht es im Grunde direkt mit dem Flexkleber (vorher Grundieren) drüberzugehen. Auch wenn der Boden nur an manchen Stellen ein paar Millimeter uneben ist würde ich das direkt mit dem Fliesenkleber beim Verlgen der Fliesen begradigen. Spart Arbeit und Geld. Es wäre also wirklich toll wenn sich der Untergrund rausfinden lassen würde. Vorher ist eine technisch richtige Empfehlung eigentlich nicht möglich. Hoffe es hilft trotzdem! Viele Grüße

Hallo, Ok! Bin für jeden Input Dankbar! - Für die Grundierung normalen Tiefengrund verwenden oder? - Würdest du eine bestimmte Grundierung bzw. einen bestimmten Flexkleber empfehlen? bzw. soll ich da auf was bestimmtes achten?

Hi Thomas, also es empiehlt sich immer im System zu bleiben. Also wenn Du den Fliesenkleber einer bestimmten Marke verwendest, solltest Du auch den Tiefengrund der selben Marke nehmen. Bei hochweritgen Marken ist dann ist sichergestellt, dass die Komponenten auch das halten was sie versprechen. Das bedeutet zwar nicht, dass ein anderer Tiefengrund nicht hält, aber so ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Viele Grüße

Hallo,
Wir haben bei unserem Haus einige Wände entfernt, um einen großen Raum zu erhalten,und haben jetzt Kanäle im Estrich.
Kann ich den Estrich "Flicken"oder ist es besser komplett neuen Estrich zu legen?
Als Belag soll ein schwimmender Vinyl Belag gelegt werden.

Hallo Ridvan, nun ganz so einfach ist es in diesem Fall leider nicht. Ich nehme an, dass schwimmender Estrich verlegt wurde, richtig? Wenn ja dann kann man den nicht einfach flicken, da die Dehnungsfugen ja erhalten bleiben müssen bzw. sollten. Wie und wo diese Fugen erhalten bleiben müssen richtet sich dabei ganz an die Größe des Raumes. Das müsste daher mit dem Baufachmann abgeklärt werden, inwieweit der Estrich an manchen Stellen geflickt bzw. verdübelt werden kann, bzw. ob es dann gleich besser ist einen neuen Estrich zu verlegen. So ganz Pauschal lässt sich das leider nicht sagen. Hoffe die Antwort hilft Dir dennoch weiter. Viele Grüße

Hallo,
ich habe in meinem Wohnzimmer den alten Teppichboden rausgerissen um Laminat auf Trittschalldämmung zu verlegen. Nachdem ich jetzt in den letzten 2 Wochen die ganzen Teppich- und die meisten Kleberreste abgekratzt habe, habe ich heute mal mit der Richtlatte den ganzen Raum ausgemessen. Der Raum misst 4x6m, über die ganze Länge fällt der Estrich von der Mitte weg ca. 10, an manchen Stellen bis 12mm nach links und rechts ab, ausgenommen etwa 5qm in der Ecke wo sich die Eingangstür befindet, dort ist er relativ eben. Mein Problem ist jetzt, dass es sich bei dem Estrich um Gussasphalt handelt, die zementären Ausgleichsmassen die sich dünn oder bis auf Null ausstreichen lassen, sind dafür in der Schichtdicke nur bis max. 5mm zugelassen, gipsgebundene könnten höher eingebracht werden, verlangen aber eine Mindestdicke was wiederum nicht möglich ist weil ich dann an der Türschwelle zu hoch werde. Ein Baustoffhändler hat mir als Alternativmöglichkeit angeboten dass ich den Boden mit Fliesenkleber spachtele, es gäbe einen flexiblen Kleber von PCI den die Fliesenleger sehr viel kaufen weil er gut und relativ günstig ist. Damit wäre ich aber wieder beim Zement, und so wie ich es verstanden habe ist die Schichtdicke bei zementären Ausgleichsmassen deshalb reduziert weil bei dickeren Schichten wegen des unterschiedlichen Bewegungsverhaltens der Asphaltestrich reissen kann. Mir ist jetzt der Gedanke gekommen, den halbsteifen Kleber einfach mit der Kelle schachbrettartig durchzuschneiden, quasi als eine Art Trennfuge oder Sollbruchstelle. Klar dass das absolut nicht fachmännisch ist, aber wäre das eine Möglichkeit oder nur eine Schnapsidee?
Danke schonmal!

Hallo Thomas, wir sind Dir hier noch eine Antwort schuldig. Leider konnten wir den Hersteller in dieser Angelegenheit noch nicht erreichen. Wir melden uns sobald wie hier eine qualifizierte Aussage bekommen haben. Viele Grüße

Hi Thomas, wir haben gerade Feedback erhalten: Wahrscheinlich ist in dem Fall das Ausgleichen mit Fliesenkleber tatsächlich die beste Variante. Dafür würde sich der Ceresit CM22 eignen und als Voranstrich Ceresit CT19. Der angedachte Kellenschnitt ist sicherlich auch sinnvoll. Viele Grüße

Hallo,ich möchte im Wohnzimmer eine Fussbodenheizung bauen.Über die nackten Heizungsrohre die in der noppenbahn gesteckt (system z.B. von Buderus) sind mit Niviliermasse ausgiessen.Danach fliessen.Geht das?Wenn ja ,muss die Heizung dazu laufen wegen dem ausdehnen der Heizungsrohre später und risse in den Fliesen etc bei lazfen lassen der Heizung später?Wenn ja,wird doch die niviliermasse zu schnell trocken oder?

Hallo Tony, Dein Vorhaben klingt recht teuer, denn ich glaube nicht, dass sich der Einsatz einer Nivelliermasse dafür lohnt. Der Materialbedarf ist in diesem Fall recht hoch und dann respektive teuer. Ich würde mich hier strikt an die Angaben des Herstellers halten. Da wir das System von Buderus allerdings nicht kennen, können wir dir hierzu auch leider keine fundierte Auskunft geben. Buderus gibt allerdings folgendes an: "Wir liefern Ihnen alles für die passende Basis bei gleichzeitiger Einhaltung der maximalen Aufbauhöhe Ihrer Fußbodenheizung." Ich würde also mit dem Hersteller in Kontakt treten um die richtige Verlegung zu erfragen. Bez. dem Ausheizen gibt es genormte Heizprotokolle die für das Ausheizen eines Estrichs ausgelegt sind. Auch das wird sind bei diesem Sytsem mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit anders verhalten! Ich hoffe die Antwort hilft Dir. Viele Grüße

Hallo,
wir müssen in einem Altbau einen Wohnraum ausgleichen. Ein Seite des Raumes hat sich (nach meinen Recherchen wohl aufgrund eines Wasserschadens im Haus vor ein paar Jahren) z.T. bis zu 30mm gesenkt: Holzbalkendecken, grobe Lehmschüttung, darauf Verlegeplatten. Meine Frage: ist es möglich, eine solche Höhe mit Nivelliermasse auszugleichen? D.h., Lehmschüttung und Verlegeplatten darauf zu belassen, Dämmstreifen anzubringen, übrige Fugen mit Silikon verschließen, Haftbrücke auf die Verlegeplatten und dann Ausgleich per Nivelliermasse? Der betroffene Teil des Raumes ist wirklich nur eine Seite des Raums, die wie gesagt abfällt. Und ist es dabei möglich, nur diesen teil des Raumes auszugleichen? D.h. auf Null mit dem noch ebenen Teil der Verlegeplatten zu kommen? (Letztlich soll anschließend Trittschalldämmung und Laminat gelegt werden.)

Beste Grüße
Ben

Hallo Ben, also grundsätzlich ist das genau so möglich wie Du dir das vorstellst. Vorausgesetzt zu verwendest eine dafür geeignete Nivelliermasse die auf 0 ausgestrichen werden kann. Das ist leider nicht bei jeder Nivelliermasse der Fall. Auch die Höhe von 30 mm kann in den seltensten Fällen auf einmal ausgeglichen werden. Aber im Prinzip ist es kein Problem das in zwei Arbeitsschritten zu bewerkstelligen. Also den Boden im ersten Durchgang um 20 mm und die fehlenden 10 mm im zweiten Durchgang auszugleichen. Ich hoffe das hilft Dir. Viele Grüße

Hallo, wir haben vor kurzem einen denkmalgeschützten Altbau gekauft, der bereits damals in der Bauphase abgesackt ist und seitdem nicht mehr nachsackt. Nun steht uns ein großes Projekt bevor: Wir würden gerne das gesamte Erdgeschoss ausgleichen, um darauf Parkett zu verlegen.
Der Höhenunterschied ist sehr stark und beträgt sicherlich 5-7cm. Eignet sich hierfür noch obige Niveliermasse, die in mehreren Schritten aufgebracht wird, oder muss man mit Balken und Ausgleichsschüttung (Blähglas/Perlite o.ä.) arbeiten, um darauf fertige Estrichplatten zu verlegen? Und wo beginnt man? Ist es überhaupt praktisch möglich, für eine 120qm große Fläche Nivelliermasse anzumixen und auszuschütten? Besten Gruß, Jennifer

Hallo Jennifer, also der Einsatz von Nivelliermasse bei einem solchen Projekt wie Du es beschreibst ist vielleicht sogar möglich, aber sicher nicht ratsam. Warum? Nun dafür gibt es mehere Gründe, das Hauptargument ist aber vermutlich der Preis. Denn hier mit Nivelliermasse zu arbeiten ist mit Sicherheit die teuerste Variante. Wenn der Niveauunterschied und die Fläche so groß sind, dann sind alle von Dir genannten Möglichkeiten mit Sicherheit günstiger. Ich hoffe Die Anwtort hilft Dir. Und viel Erfolg mit dem Projekt!

Hallo,

frohe Weinachten. Mich beschäftigen zur zeit eine Frage. Im OG gibt es bei uns 5 Räume die mit einem 10qm Flur verbunden sind. Jeder Raum hat an der Tür im Estrich eine Scheinfuge mit der Kelle gezogen. Ich würde diese Scheinfuge zuharzen. Aber wie bekommt man mit 4 Personen die Niviliermasse schnell genug im Flur verbunden, damit die Räume mit dem Flur eine einheitliche Oberfläche für einen Designbelag bieten? Sollte man vielleicht die Räume zum Flur abtrennen oder mit Gefälle verlegen und am Ende den Flur?

Schöne Feiertage
Thomas

Hallo Thomas, Wenn Du alle Räume ausgleichen möchtest würde ich dazu raten das einzeln und nacheinander zu machen. Eine einfache Holzleiste die mit Silikon abgedichtet wird sollte ausreichen um die Masse im Raum zu behalten. Wenn die Räume getrocknet sind, kannst Du Dich in Ruhe um den Flur kümmern. Das ist mit Sicherheit die entspanteste Art den Boden auszugleichen. Beste Grüße

Danke für den Hinweis. Wie verfährt man am besten mit den Scheinfugen im Estrich in den Raumübergängen bzw bei großen Räumen mitten im Raum. Zuharzen oder erhalten und wenn ja wie denn alle Räume sollen ja die gleiche Höhe haben.

Hallo Thomas, in der Regel gibt es einen Fugenplan auf dem ersichtlich ist welche Fugen Scheinfugen und welche Dehnungsfugen sind. Dehnungfugen dürfen nicht geschlossen werden. Scheinfugen schon. Für das Harzen gibt es Spezialprodukte im Handel mit denen das bewerkstelligt werden kann. Auf den jeweiligen Produkten ist aber auch immer die Handhabung beschrieben. Pauschal ist es etwas schwer das zu beantworten, auch wenn das Vorgehen ähnlich ist. Das mit der selben Höhe ist sicher etwas schwieriger. Wie groß sind denn die Höhenunterschiede? Geht es darum einzelne Senken auszugleichen oder müssen größere Niveauunterschiede ausgeglichen werden? Bei größeren unterschieden müsste man das Niveau mit dem Rotationslaser bzw. einer Schlauchwaage in allen Räumen markieren bzw. einmessen. Dann sollte das eigentlich recht gut gelingen. Wobei die Schlauchwaage hierfür vermutlich weniger gut geeignet ist. Eventuell kann man auf Mauerschnüre zurückgreifen und diese über dem Boden aufspannen. Leider kennen wir für eine wirklich gute Antwort das Projekt und die örtlichen Gegebenheiten zu wenig. Ich hoffe, dass Dir die Antwort dennoch ein wenig weiterhilft. Beste Grüße

Hallo,

wir wollen gern ein Zimmer in unserem Altbau (Bj. 1949) mit einem neuen Vinyl Boden (Parador Basic 4.3) versehen.
Nun haben wir den alten Teppich entfernt und das Chaos entdeckt. Unter dem mit doppelseitigem Klebeband befestigten Teppich befindet sich ein vollflächig verklebter PVC-Belag auf Holzdielen. Diesen würde ich ja gern entfernen, was aber unmöglich ist da er mit hunderten (!!!) Schrauben fixiert wurde. Wir nehmen an um Knarzgeräusche unter dem Teppich zu minimieren.
Da einige Unebenheiten vorhanden sind, müssen wir ausgleichen.

Meine Frage: Wäre es möglich den PVC-Belag mit einer Grundierung (z.B. PCI Gisogrund® 303) zu streichen, ein Gewebe auf zu tackern und eine elastische Ausgleichsmasse (z.B. PCI Periplan Extra Spezialspachtelmasse) aufzubringen?

Danke schon im Voraus, da ich echt nicht mehr weiter weiss....
Grüße Oliver

Hallo Oliver, das klingt ja ziemlich spannend das Projekt. Zu PCI selbst haben wir keinen Kontakt, daher würde ich Dir raten Dich mit PCI direkt in Verbindung zu setzen um die Leistungsfähigkeit der Produkte abzuklären. Eine Grundierung und das Auftragen der Ausgleichsmasse halte ich für machbar. Ob ein Gewebe auch noch nötig ist weiß ich nicht (glaube aber eher nicht), da viel mit der richtigen Grundierung und Haftbrücke erreicht werden kann. Tut mir Leid Dir keine fundierte Auskunft geben zu können. Viel Erfolg und das Outcome würde mich interessieren. Viele Grüße

Hallo,
in unserer Wohnküche haben wir eine Wand entfernt (Estrichplatten haben wir verbunden) und nun festgestellt, dass die eine Raumhöhe ca. 3mm niedriger ist als die andere (jeweils ca. 15m²). Der Estrich ist generell hier und da etwas mitgenommen (kleinere "Dellen" drin).
Am Ende möchten wir schwimmendes Parkett verlegen.
Ich hab jetzt mehrfach gesehen, dass Parkett eine höhere Mindestdicke benötigt als z.B. Laminat (warum erschließt sich mir leider nicht).
Wie hoch müsste ich denn die Ausgleichsmasse aufbringen?
- nur die niedrige Raumhälfte mit 3mm
- eine vollständige Fläche mit 2mm auf dem höheren Bereich und 5mm auf dem niedrigeren
- oder noch höher?
Besten Dank schonmal :)

Hallo Alex, also im Grunde geht es ja darum die beiden Raumhöhen anzupassen. Wenn der Estrich generell eben ist und nur ein paar Dellen aufweist, reicht es auch die niedrigere Hälfte auszugleichen. Alles andere wäre nur teuer. 3 mm Schichtdicke sind im Allgemeinen ausreichend. Aber bitte einen Blick auf das verwendete Produkt werfen. Warum sollte beim Parkett höher ausgeglichen werden? Das ist unserer Meinung nach ein Mythos. Gute Haftbrücke als Untergrund und es wird alles gelingen. Beste Grüße!

Hallo!

Wir haben Fliesenboden mit Fussbodenheizug. Nun sollen die Fliesen mit einem schönen Parkett abgedeckt werden. Dabei sollen die Fliesen nicht entfernt werden. Nun für uns die Frage:

1. Muss nach dem Reinigen und Anschleifen der Fliesen zwingend eine Haftgrund und eine Nivelliermasse drauf?

2. Wie gleiche ich am besten Höhenunterschiede zu anderen Bödenbelägenhzu anderen Räumen aus, wenn ich keine unschönen Profilleisten nutzen möchte? Ebenso mit einer höheren Schicht Nivelliermasse als Angleichung der Höhe? Wenn ja, kann ich diese direkt in der benötigten Höhe gießen oder in Etappen? Zum Grund: Der Wohn-Küchenbereich wird einmal mit Parkett von 10mm ausgelegt und die Küche mit 6,5mm Fliesen, ein angrenzendes Zimmer mit einem Teppichboden direkt auf Estrich? Wie komme ich die 3,5mm ausgeglichen?

VIelen Dank und beste Grüße,
Christian

Nachtrag:
Oder wäre das Ausgleichen der Fliesenfugen und das anchließende Verkleben eines Entkopplungsvlies eine Alternative?

Hallo Christian, nun da Ihr Fliesen auf einem Heizestrich habt würde ich pers. schon dazu raten den alten Fliesenboden zu entfernen. Warum? Wenn Ihr nicht sicher wisst, dass der Fliesenboden absolut hohlraumfrei verlegt wurde, hast Du sehr viel Masse und auch Luft, die die Wärmeübertragung bremsen. Vom Heizestrich auf die Fliesen geht in der Regel gut. Von Estrich auf Parkett ist immer so eine Sache. Auf jeden Fall solltet Ihr das Parkett verkleben und nicht jetzt auch noch schwimmend verlegen. Bitte nicht, dann kommt so gut wie keine Wärme mehr durch.

Wenn der Fliesenboden aber gut verlegt ist, kannst Du darauf schon weiterarbeiten. Aber auch hier gilt: Parkett verkleben! Nun zum Höhenausgleich. Wenn es ur 3,5 mm sind, kannst Du das ohne die Ausgleichsmasse (keine selbstverlaufende Nivelliermasse) lokal auftragen. Eine Grundierung bzw. gute Haftbrücke (mit eingearbeitetem Sand) um die Oberfläche zu erhöhen ist bei einem Fliesenuntergrund immer angeraten. Dann kannst Du Dir das anschleifen sparen. Alternativ kannst Du den Höhenausgleich auch mit Fliesenkleber vornehmen, das ginge auch, ist aber nicht so schön zu arbeiten. Viele Grüße

Hallo zusammen!
Habe eine ziemlich große Bodenfläche voller Fliesenkleber. Kann ich da nun einfach "drübernivellieren" oder muss der Kleber vorher unbedingt abgeschliffen/gefräst werden? Es soll danach ein Parkett darauf verklebt werden (wegen FBH soll man ihn ja am besten anpicken...). Freu mich über konstruktiven Input ;))

Hallo Andy, also wenn der Kleber so gut hält, dass Du ihn wegstemmen und fräsen müsstest kann er in den meisten Fällen bleiben. Mehr Info dazu gibt es aber beim jeweiligen Hersteller. Und da ist meist die Aussage so, dass der Untergrund tragfähig sein muss. Wenn der Kleber hält, dann ist es tragfähig. :) Viele Grüße

Halo diybook-Team,
Ich möchte in einer Altbauwohnung Parkett verkleben. Im Moment liegen dort alte Verlegeplatten, die zT Knarren, wenn man darüber geht. Mein Handwerker will nun komplett OSB 2,2 mm darüber legen und mit den alten Platten verschrauben, jedoch nicht tiefer schrauben. Darüber soll dann Nivelliermasse und dann das Parkett. Braucht man hier wirklich die OSB-Schicht? Der Bidenaufbau wird ja immer höher. Danke + viele Grüße
Sven

Hallo Sven, was meinst Du denn mit "jedoch nicht tiefer schrauben"? Was für Platten sind denn jetzt verlegt? Und wie sieht der Boden darunter aus? Warum möchte er denn nochtmals mit 22 mm? richtig darüber gehen? Für eine fundierte Auskunft brauchen wir hier ein paar mehr Infos.  Viele Grüße

Hallo, Danke schon einmal. Mit “nicht tiefer schrauben” meine ich, dass ich wenn ich da Platten drüber legen und verschrauben würde, dann würde ich durch die alten Platten durch schrauben, um auf jeden Fall alles fest zu ziehen. Der Handwerker hat aber Angst, dass er unter den bereits liegenden, aber knarrenden, Verlegeplatten ein Rohr oder so treffen könnte.
Er will jetzt also OSB obendrauf legen und dann Nivelliermasse auskippen.
Ich denke, man könnte einfach die jetzigen Verlegeplatten so verschrauben, dass sie nicht mehr knarren und dann direkt die Nivelliermasse auftragen und darauf das Parkett verkleben.
Oder liege ich falsch?
Danke & viele Grüße
Sven

Hallo Sven,

ja das sehe ich genauso. Ich würde mal ein paar der alten Platten entfernen. Nachschauen was darunter ist. Dann das Konstruktionsholz anzeichnen und die alten gut verschrauben. Eine Notwendigkeit neue aufzudoppeln sehe ich nicht.

Viele Grüße

Hall.
Was ich hier und auch bei anderen Anleitungen im WWW vermisse:
Nicht jeder auszugleichende Boden ist glatt bzw. ohne größere Vertiefungen.

Hat man mal einen Uralt PVC zBsp. einem Spachtelmeisel entfernen müssen
sind in der Betonplatte doch teilweise auch tiefere Ausbrüche vorhanden.

Wird hier gleich mit Ausgleichmasse aufgefüllt/ausgeglichen ist doch folgendes der Fall:
der Verbrauch größer, die Max. Schichtdicke des verwendeten Produktes kann überschritten werden, die Fließfähigkeit der Ausgleichmasse würde sich event. verbessern.

Wäre es also nicht sinnvoll vor der Benutzung einer Ausgleichsmasse den rauhen unebenen
Boden entsprechend mit einer standfesten Spachtelmasse vorzubereiten/vorzuglätten
bzw. grob ausgleichen!?

Grüße

Hallo.
Eine weitere Frage.
Was macht man wenn eine bestimmte Höhe mit der Ausgleichsmasse nicht überschritten
werden soll?
zBsp. soll am höchsten Punkt im Raum max. die Mindestdicke des Produktes vorhanden
sein, während am niedrigsten Punkt vielleich 15mm benötigt werden.
Wie kann man das gewährleisten?

Messpunkte im Raum an den Stellen, aber wie?
So das man beim ausgleichen an der niedrigsten Stelle sieht, mehr darf nicht.
Wie wird so etwas bewerkstelligt?

Grüße

Hallo Rainer,

vielen Dank für deine Fragen. ad 1) Ja wenn tiefere Unebenheiten vorhanden sind, sollten diese vorher ausgeglichen werden. Zumindest dann wenn die max. Schichtstärke überschritten wird. Bei den meisten Massen sind das allerdings 20 mm. Also da muss schon ein ordentliches Loch vorhanden sein.

ad 2) Nun hier ist genaues arbeiten gefragt. Aber im Prinzip brauchst Du ja nur beim höchsten und tiefsten Punkt kontrollieren. Läufst Du gefahr die max. Schichtdicke zu überschreiten, machst Du das ganze am besten auf zwei mal. Also gleichst Du die groben Unebenheiten im ertsen Durchgang aus und im zweiten machst Du dann den Boden eben.

Viele Grüße

Hallo,
Ich habe im Wohnzimmer (mit FBH) die alten Fliesen entfernt, es soll jetzt ein Klick-Vinylboden drauf (Höhe ca. 9mm). Die Überreste des Fliesenklebers möchte ich nicht abstemmen/fräsen/schleifen sondern mit Nivelliermasse "überdecken". Hab einiges gelesen und bin jetzt bissl verunsichert.
Was muss ich da beachten? Taugt Fliesenkleber als Untergrund? Muss da was grundiert werden?

Danke
Martin

Hallo Martin, wie immer muss der Untergrund trocken, staubfrei und tragfähig sein. Wenn der Fliesenkleber gut haftet kannst Du das sicher machen. Lose stellen müssen allerdings abgeschlagen werden. Eine Grundierung schadet natürlich nie. Aber das kommt ganz auf die Beschaffenheit des Bodens aus. "Aus der Ferne" lässt sich das kaum beurteilen. Tut mir Leid. Viele Grüße

Wir haben den Boden nivelliert und unglücklicherweise zu viel Masse verwendet :(. Jetzt ist der Boden zu hoch gegenüber den Nachbarsräumen. (vorher war er 8mm zu tief, neu ist er 3-4 mm zu hoch).
Welche Möglichkeiten haben wir, dass wir trotzdem einen neuen Boden durchgehen verlegen können in den einen Nachbarsraum? (Auf eine Seite ist die Waschküche mit Fliesen, da machen wir sowieso ein Profil, aber auf die andere Seite kommt ein neuer Vinyl den wir gerne durchgängig verlegt hätten...)
Danke für Tipps :).

Hallo Sara, vielen Dank für Deinen Kommentar. Nun das wird schwer. Denn entweder nivelliert ihr auch den anderen Raum und bringt 3-4 mm Ausgleich auf, oder Ihr schleift den neu nivelierten Boden ab. Aber 3-4mm sind schon recht viel. Das macht viel Dreck. Vermutlich die schnellere und einfachere Sache ist die fehlenden 3-4 mm aufzutragen. Viele Grüße

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