Achtung Starkregen! – Kellerabdichtung entscheidet

Starkregen als Folge des Klimawandels ist als Phänomen kaum noch zu leugnen. Doch um das zu bemerken, muss es nicht immer gleich der mit Wasser vollgelaufene Keller sein. Die starken Niederschläge können die Bausubstanz auch auf andere Weise nachhaltig schädigen. In den vergangenen Jahren kam es in vielen Regionen Deutschlands regelmäßig zu heftigen Niederschlägen. 40, 60 oder gar 100 Liter pro Quadratmeter binnen weniger Minuten sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Vorausschauende Maßnahmen sind gefragt, um hier einer Schädigung der Bausubstanz vorzubeugen.

Feuchte Keller: Sichtbares Anzeichen eines großen Problems

Viele Keller sind nur unzureichend oder gar nicht fachgerecht gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Das kann schlimmstenfalls durch handwerkliche Mängel verursacht, aber auch schon durch das betagte Baujahr bedingt sein. Viele der heutigen Techniken und Materialien waren in früheren Zeiten noch unbekannt oder blieben ungenutzt. Die großen Regenmengen, die bei heutigen Starkregen in das Erdreich dringen, setzen einem nicht korrekt abgedichteten Mauerwerk aber übermäßig zu. Ist der Keller nicht ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt, drohen also Schäden an der Bausubstanz. Und das kann teuer werden!

Spätesten wenn im Kellerraum sichtbar die Farbe von den Wänden blättert, sich Putz löst oder Fugen zwischen dem Mauerwerk bröseln, ist das ein sichtbares Zeichen für ein dauerhaftes Eindringen von Feuchtigkeit. Sie bildet Salzkristalle aus, die sich ausdehnen, was dann zu den genannten Auflösungserscheinungen führt. Werden Fugen zwischen den Mauersteinen angegriffen, werden diese marode. Das kann im schlimmsten Fall sogar die Statik des Bauwerks beeinträchtigen.

Alarmsignale ernst nehmen

Hausbesitzer sollten Anzeichen wie die oben genannten besonders ernst nehmen und unverzüglich handeln. Dabei bestehen prinzipiell zwei Möglichkeiten:

  • Bei einer Außenabdichtung werden die Kellerwände freigelegt und in einem mehrstufigen Prozess mit modernsten Materialien gegen Feuchtigkeit isoliert.
  • Falls es die baulichen Gegebenheiten nicht zulassen, die Kellerwände freizulegen, kann eine Abdichtung gegen Feuchtigkeit auch von innen erfolgen. Auch hier wird in mehreren Lagen gearbeitet.

Ob Außen- oder Innenabdichtung – wirksamer Schutz der Kellerwände gegen Feuchtigkeit ist ein Muss für alle Hausbesitzer. Denn: “Mit einer professionellen Abdichtung wird der typische Kellermuff beseitigt, die Wohnqualität erhöht und der Wert der Immobilie nachhaltig gesichert”, so Thomas Molitor, Ingenieur beim Spezialunternehmen ISOTEC.

 

Bildquelle: obs/ISOTEC GmbH/Cornelis Gollhardt

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