Gerätehaus – das Gartencenter im eigenen Garten

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Aktualisiert am 22.08.2023
Wohin im Garten mit Schubkarre, Rechen und der Grillausrüstung? In einem Gerätehaus verstaut und zugleich stets greifbar, finden alle Werkzeuge, Rasenmäher und sonstigen Gartenhelfer Platz. Dabei geht es vor allem um den praktischen Nutzen bei einem solchen Mini-Haus. Dennoch sollte auch das Äußere ansprechend sein und sich in die Gartengestaltung einfügen. Hier einige praktische Tipps, worauf beim Kauf und Aufstellen geachtet werden sollte und wie sich Fehler vermeiden lassen.

Gartengerätehaus planen

Von einfacher Form ohne Fenster in neutraler Gestaltung bis zu Gerätehäusern im Landhausstil ist die Palette der erhältlichen Modelle weit gefächert. Zur Auswahl stehen Gerätehäuser aus Holz, Kunststoff oder Metall. Wer eine kostengünstige Lösung für seine Gerätschaften sucht, wird auf Fenster verzichten können und mit etwa drei Quadratmetern Grundfläche auskommen. Demgegenüber bietet ein großes Gerätehaus für den Garten mit bis zu zehn Quadratmetern zusätzlichen Raum für Fahrräder und Hobbywerkstatt. Falls man im Garten einmal vom Regen überrascht werden sollte – hier ist noch Platz zum Unterstellen. Ein Fenster als Lichtquelle hilft, Strom zu sparen. Wer moderne Optik und das Besondere auch bei einem Gerätehaus nicht missen möchte, wird an einem Designermodell Freude finden. Vor der Bestellung sollte jedoch das genaue Maß ermittelt und eine solide Grundfläche für das geplante Projekt geschaffen werden.

 

Fundament

Ein Gerätehaus sollte trotz der geringen Größe dennoch auf einem stabilen Fundament stehen. Die optional erhältlichen Fundamentfüße lassen sich in der Höhe variieren und besitzen Sockelscheiben, welche auf dem Boden stehen. Unter diese Metallträger sind frostsicher eingebrachte Punktfundamente zu empfehlen – besonders bei größeren Gerätehäusern. Alternativ eignet sich eine mit Gehweg- oder Rasenplatten belegte, ebene Fläche. Sicher kann das Gerätehaus auch einfach auf den Gartenboden aufgestellt werden, jedoch kann es im Laufe der Zeit zu partiellen Absenkungen kommen – die Konstruktion driftet nach einigen Jahren in die Schräglage ab.

Gartengerätehaus in Maßanfertigung

Für spezielle Bereiche – wie Anbauten an eine Mauer oder Einpassungen bei begrenztem Freiraum – bieten Hersteller die Konfiguration des Gerätehauses nach individuellen Vorgaben an. Zur Kaninchenhaltung etwa werden einige Details auf andere Art gestaltet sein müssen als zur Unterbringung von Gartenwerkzeugen. Als praktische Ergänzung bieten Hersteller Solaranlagen zur Dachmontage an. Großflächige Gartengerätehäuser in Kombination mit einem Carport eignen sich nicht nur zum Unterstellen des Pkw, sondern auch als Lagerort für das Kaminholz.

 

Vermeidbare Fehler

Größe: Ein Gerätehaus kann eigentlich nie zu groß sein, aber schnell aus allen Fugen platzen. Deshalb sollte man beim Kauf mit Zuwachs in der Geräteausstattung rechnen und besser noch ein wenig länger sparen, als aus Kostengründen zu klein zu kaufen.

Holzwände: Wer sich für diesen angenehmen Werkstoff entscheidet, sollte sofort nach dem Aufbau mit dem Auftrag des Holzschutzes beginnen. Ist erst einmal die Feuchtigkeit ins Holz gedrungen, entstehen schnell schwarze Flecken, die kaum noch zu beseitigen sind.

Aufbau: Manchmal ist die beiliegende Gebrauchsanweisung nicht auf den ersten Blick zu erfassen. Hier sollte man sich genügend Zeit lassen, um nicht alles zweimal machen zu müssen. Eine Hilfsperson zum Aufstellen der Wände ist sehr zu empfehlen.

Wetter: Bei Regen oder Sturm sollte der Aufbau verschoben und das Material an einem trockenen Ort gelagert werden. Sonst könnte das Haus Schaden nehmen.

 

Bildquellen:
Foto von Céline Geeurickx auf Unsplash

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