Immobilie verkaufen: Tipps für den höchsten Verkaufspreis

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Aktualisiert am 01.09.2022
Eine Immobilie zu verkaufen ist vor allem in Ballungsgebieten keine Kunst. Dafür aber den bestmöglichen Preis zu ergattern ist schon schwieriger und ohne fremde Hilfe kaum realisierbar. Verkäufer müssen sich darauf einstellen, dass die Veräußerung nicht von heute auf morgen funktioniert, je mehr Geduld dabei ist, desto besser. Es kommt hinzu, dass sich der Markt aktuell dreht und das Kaufinteresse nicht zuletzt wegen der Inflation nachgelassen hat. Ein Grund mehr, warum Zeit in diesem Fall wirklich Geld ist.

Den Wert der Immobilie kennen – das A und O für einen gewinnbringenden Verkauf

Jeder Mensch muss Wohnen, doch zu welchem Preis? Immobilien haben einen Wert, der oft ganz anders ausfällt als vom Besitzer geschätzt. Viele Gemeinden stellen Datenbanken bereit, die Marktberichte und Durchschnittswerte erhalten und damit eine gute Orientierung für den Anfang bieten. Wenn es Unsicherheiten bezüglich der Wertermittlung gibt, kann ein Immobiliengutachter unterstützend zur Seite stehen. Er nimmt sachkundig die Fragen entgegen und beantwortet sie, indem er den Wert der Immobilie genau ermittelt.

Vergleiche mit Nachbarhäusern sind zwar oft ein dankbarer Ansatz, doch das Penthouse nebenan lässt sich nicht mit der unsanierten Wohnung in der eigenen Immobilie vergleichen. Daher sind solche Werte allenfalls als Richtwerte zu verstehen.

 

Makler hinzuziehen, erleichtert den Verkauf erheblich

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, profitiert in hohem Maße davon, wenn ein Makler hinzugezogen wird. Erfahrene Besitzer, die genug Sachkunde mitbringen und Zeit dafür haben, können den Verkauf zwar auch allein realisieren, für alle anderen lohnt sich der Makler aber sehr. Er unterstützt beim Verkauf in allen Belangen und kann dazu beitragen, einen höheren Verkaufspreis für die Immobilie zu erreichen. Unverzichtbar sind Makler ohnehin dann, wenn sich die zu verkaufende Immobilie nicht in der Heimatstadt befindet und dem Besitzer die Kenntnisse zur städtischen Infrastruktur fehlen. Die Vorteile bei der Nutzung von Maklerdiensten sind umfangreich:

  • Mehr Zeiteffizienz: Die Bewältigung der Formalitäten und die Erledigung der organisatorischen Themen kosten Zeit. Erfahrene Makler haben Routine bei diesen Vorbereitungen und entlasten den eigentlichen Immobilienbesitzer. Zudem wird die Kommunikation mit potenziellen Käufern übernommen, auch Besichtigungstermine fallen ins Aufgabengebiet des Maklers. Für den Immobilienbesitzer besteht lediglich die Aufgabe, ab und an telefonisch zur Verfügung zu stehen.
     
  • Sicherheit für alle Parteien: Immobilienverkäufe sind nicht nur zeitaufwendig, sondern erfordern auch Wissen. Rechte und Pflichten gibt es auf Käufer- und Verkäuferseite, schon die Erstellung des Kaufvertrags kann für unerfahrene Verkäufer schwer werden. Der Makler ist hauptberuflich mit genau diesen Themen betraut und sorgt für Rechtssicherheit von Anfang an. Sämtliche Unterlagen werden von ihm beschafft, hinzu kommt die Begleitung bei Kaufverhandlungen und die Überprüfung der Bonität des Käufers.
     
  • Verkaufspreisoptimierung dank Makler: Ein regionaler Makler ist das A und O, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht. Er kennt den Markt von Anfang an und hat realistische Möglichkeiten, Angebot und Nachfrage einzuschätzen. Schon allein durch diese Fachkenntnisse lassen sich bessere Preise erzielen. Hinzu kommt als Bonus, dass die meisten Makler auf eine Handvoll Interessen zurückgreifen können, sodass er die Immobilie schon vor der Veröffentlichung des Exposés potenziellen Kunden anbieten kann.
     
  • Schnelligkeit beim Verkauf: Wer sich entscheidet, eine Immobilie zu veräußern, setzt meist auf schnelle Resultate. Diese sind möglich, sofern ein erfahrener Immobilienmakler mit dem Verkauf betraut wird. Er kennt die Nachfragebedingungen und schafft es mühelos, Interessenten auszufiltern und die Zielgruppe zu benennen. Das vermindert den lästigen Besichtigungstourismus und fokussiert das eigentliche Ziel, den Verkauf.

 

Die Unterlagen für den Verkauf gut sortiert bei der Hand haben

In Deutschland werden jedes Jahr mehrere tausend Eigenheime verkauft und wechseln den Besitzer. Auch wenn es erhebliche regionale Unterschiede bei der Anzahl der Transaktionen gibt, sind die Bedingungen in der gesamten BRD identisch. Um den Kauf zu forcieren und gut betuchte Kunden nicht abzuschrecken, ist es wichtig, dass alles reibungslos abläuft. Dazu gehört auch, dass der Immobilienverkäufer seriös wirkt und seinerseits sämtliche für den Verkauf relevanten Unterlagen stets bei der Hand hat. Das macht im Besichtigungsgespräch, falls ohne Makler agiert wird, einen seriösen Eindruck und steigert die Chancen auf einen schnellen Verkauf zum guten Preis. Zu den erforderlichen Unterlagen gehören:

  • Grundbuchauszüge
  • hochwertige Fotos für das Exposé
  • Grundriss, Ansichten und Schnittkarte
  • Gebäudeversicherungspolice
  • Nebenkostenabrechnungen
  • Energieausweis
  • Sanierungsnachweise
  • Grundbesitzabgabenbescheid

Auch hier lohnt es sich, auf einen erfahrenen Makler zu setzen, denn dieser kennt sich mit der Beschaffung verschiedenster Unterlagen aus und erstellt die erforderliche Mappe innerhalb kürzester Zeit und ganz ohne Stress für den Hausbesitzer.

 

Den richtigen Preis für die Immobilie ansetzen

Wenn es um das Thema Preisverhandlungen geht, gibt es zahlreiche Tipps in allen Sektoren. Auch beim Verkauf von Immobilien kann es zu Preisverhandlungen kommen, denn selbstverständlich möchten beide Seiten für sich den optimalen Preis realisieren. Der Angebotspreis wird daher planmäßig zwischen fünf und acht Prozent über dem angesetzt, was als Verkaufspreis erwartet wird. Grund hierfür ist, dass dem Verkäufer so genug Spielraum für Verhandlungen bleibt, ohne dass vom eigentlichen Wunschpreis abgewichen werden muss.

Eine andere Option ist es, die Immobilie im Bieterverfahren zu veräußern. Hier ist zwingend erforderlich, dass zuvor ein Mindestpreis angesetzt wird. Diese Methode lohnt sich nur bei Immobilien, die einen hohen Beliebtheitswert haben und einen betuchten Kundenkreis ansprechen.

Wichtig ist, dass die Angebotspreise nicht zu hoch angesetzt werden, da die Nachfrage sonst gering ausfällt. Zu niedrig ansetzen wird aber auch zum Problem, denn die meisten Käufer erwarten Preiszugeständnisse und sind nicht bereit, zum ursprünglich festgesetzten Preis zu kaufen.

 

Optimale Vermarktung für einen bestmöglichen Preis

Wird ein Makler beauftragt, kümmert er sich um die Vermarktung des Hauses. Wichtig ist, dass dabei immer auf verschiedene Werbewege gesetzt wird, um das Verkaufspotenzial voll auszuschöpfen. Die größten Online-Portale müssen dabei eine Rolle spielen, denn immer mehr Käufer nutzen sie, um über neue Angebote informiert zu werden.

Jedoch dürfen auch Printmedien nicht außer Acht gelassen werden, die Tageszeitung der Region ist ebenso eine Anlaufstelle wie regionale Anzeigenblätter. Die meisten Makler können auf große Datenbanken mit Immobilieninteressenten zurückblicken und können das Exposé so an einzelne Personen übermitteln, die sich an ähnlichen Immobilien in der Vergangenheit interessiert gezeigt haben.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass der Verkauf einer Immobilie idealerweise immer mit einem Makler erfolgt, da die statistischen Erfolge hier höher zu bewerten sind und der bessere Kaufpreis erzielt werden kann.

 

Bildquelle:
Foto von Jason Dent on Unsplash

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