Der Leitungsschutzschalter - Sicherungen im Haushalt

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Aktualisiert am 29.03.2016
Sicherungen gibt es nahezu in allen elektronischen Geräten. Bekannt sind sie dort vor allem unter den Namen Geräteschutzsicherung und Feinsicherung. Ihre primäre Aufgabe ist der Schutz vor zu hohen Strömen, die das Gerät zerstören würden. Genauso verhält es sich auch im Haushalt: Waren früher Schmelzsicherungen allgegenwärtig, so schützen heutzutage meist Leitungsschutzschalter die Elektroinstallation des Haushalts. Ohne sie wären Leitungsbrände keine Seltenheit. Dieser Artikel schafft Klarheit über den Zweck, die verschiedenen Ausführungen und die Funktionsweise von Sicherungen.

Der Leitungsschutzschalter - Der Name Sicherungen

  • Schmelzsicherungen
    © kocetoilief / Fotolia.com | Schmelzsicherungen, wie sie früher in allen Haushalten zu finden waren, trifft man heute nur mehr in…
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Früher wurden noch einfache Schmelzsicherungen zum Schutz der Elektroinstallation in Haushalten eingesetzt. Vor geraumer Zeit aber sind diese durch moderne elektronische Leitungsschutzschalter, die auch Sicherungsautomaten genannt werden, abgelöst worden. Zwar findet man Schmelzsicherungen noch in Altbauten, jedoch sind diese, z.B. in Deutschland, nur mehr für fest ange­schlossene Geräte, wie zum Beispiel Durchlauferhitzer, zulässig.

Der Begriff Sicherung hat sich allerdings bis heute gehalten, sodass Leitungsschutzschalter und Sicherungsautomaten nach wie vor "Sicherungen" genannt werden. Wenn wir also im weiteren Verlauf von Sicherungen sprechen, meinen wir die heute üblichen elektronischen Leitungsschutzschalter/ Sicherungsautomaten.

Der Leitungsschutzschalter - Der Zweck von Sicherungen im Haushalt

Sicherungen sind im Haushalt dazu installiert, um den Stromkreis zu unterbrechen, sobald die Stärke des Stromes den eingestellten Nennwert (in Haushalten üblicherweise 13A / 16A) übersteigt oder es zu einem Kurzschluss kommt. Diese Sicherheitsmaßnahme dient in erster Linie zum Schutz der stromführenden Kabel und Drähte vor Überhitzung und somit vor Kabelbrand.

Die Sicherungen befinden sich üblicherweise im Sicherungskasten, der auch den Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) beherbergt. Abgesichert sind, je nach Größe der Bereiche und Anzahl der Verbraucher, entweder ganze Räume, Stockwerke oder aber besonders zu beachtende Geräte. So ist es zum Beispiel vorgeschrieben, die Waschmaschine, den Wäschetrockner und auch den E-Herd eigens abzusichern.

Der Leitungsschutzschalter - Ausführungen und Kennzahlen von Sicherungsautomaten

  • Sicherungsautomaten
    © AVD / Fotolia.com | Sicherungen verschiedener Bauweise. Drei-, zwei- und einpolige Sicherungsautomaten.
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Wie bei fast allen Geräten gibt es auch bei Leitungsschutzschaltern unterschiedliche Ausführungen und Kennzahlen, die bekannt sein sollten. 

Bei den Kennzahlen ist eines der wichtigeren Merkmale die Auslösegeschwindigkeit. Diese gibt an, wie schnell ein Sicherungsautomat auslöst und den Strom unterbricht. Dieses Merkmal existierte auch schon bei den Schmelzsicherungen und wird seit jeher durch Buchstaben gekennzeichnet.

In gewöhnlichen Haushalten spielt die Auslösegeschwindigkeit eine eher untergeordnete Rolle. Die gängigen Ausführungen von Sicherungen im Haushalt tragen daher das Kennzeichen "B". Das entspricht dem bei uns genormten "Standard-Leitungsschutz". Manchmal werden aber auch Leitungsschutzschalter der Auslöse-Charakteristik "C" verbaut. Diese vertragen höhere Einschaltströme, wie sie beim Einschalten großer Maschinen auftreten können.

Nachfolgend beschiebene Ausführungen gab es bei Schmelzsicherungen noch nicht, womit sie charakteristisch für morderne Leitungsschutzschalter sind. So gibt es heute ein-, zwei- oder dreipolige Sicherungsautomaten. 

  • Einpolige Automaten - unterbrechen lediglich die Phase, also den stromzuführenden Leiter.
  • Zweipolige Automaten - unterbrechen neben der Phase auch den rückführenden Nullleiter.
  • Dreipolige Automaten - unterbrechen alle drei für Starkstromverbraucher benötigten Phasen.

Für sicheres Arbeiten an stromführenden Leitungen sind vor allem zweipolige Leitungsschutzschalter extrem praktisch, da bei dieser Ausführung neben der Phase auch der Nullleiter unterbrochen wird . So kann der Stromkreis sehr einfach, allpolig abgeschaltet werden, ohne dass dafür der FI-Schalter unterbrochen werden muss. Sicherheitstechnisch bieten zweipolige Leitungsschutzschalter aber keinen wesentlichen Vorteil zu einpoligen Automaten.

Der Leitungsschutzschalter - Die Funktionsweise eines Sicherungsautomaten

Wie funktioniert jedoch eine Sicherung und wodurch werden die Automaten ausgelöst? Sicherungen werden entweder durch einen kurzen sehr hohen Strom ("Kurzschluss") magnetisch oder durch eine lang anhalte Überlast mechanisch (durch einen Bimetall-Streifen) ausgelöst.

Im Gegensatz zu alten Schmelzsicherungen sind Sicherungsautomaten ziemlich praktisch: Denn falls einer ausgelöst wird, muss lediglich ein Hebel betätigt werden, und schon ist der betroffene Bereich wieder mit Strom versorgt.

Hinweis: Bei Leitungsschutzschaltern gibt es das Merkmal der „unbeeinflussbaren Freiauslösung“. Das heißt, dass dieser auch bei manuell gehaltenem Hebel auslösen und abschalten können muss, solange die Störung im Stromkreis nicht beseitigt ist. Die Sicherung ist also nicht zwingend kaputt, wenn sie immer wieder auslöst. Dieses Verhalten deutet eher darauf hin, dass die Störung nach wie vor vorhanden ist. Die Störung, meist ein kaputtes Gerät, muss also erst gefunden und vom Stromkreis getrennt werden, bevor man die Sicherung wieder aktivieren kann.

Tipp: Ein guter Tipp ist es, beim zuletzt eingeschalteten Gerät mit der Fehlersuche anzufangen. Einfach das Gerät ausstecken und versuchen, die Sicherung wieder zu aktivieren. Hält die Sicherung, ist das kaputte Gerät gefunden. Wenn nicht, muss weitergesucht werden.

Der Leitungsschutzschalter - Tipps zu Sicherungen im Haushalt

Lässt sich der Leitungsschutzschalter nicht mehr reaktivieren, kann ein weiterer Grund die Auslösegeschwindigkeit sein. Sind alle angeschlossenen Geräte eingeschaltet, so bedeutet das eine Menge Einschaltstrom, und der Automat löst aus. Hier hilft es, einige oder alle im Bereich befindlichen Geräte abzuschalten oder von der Steckdose zu trennen. Dann kann versucht werden, die Sicherung erneut zu aktivieren. Fällt sie erneut aus, befindet sich vermutlich doch noch ein defektes Gerät im Stromkreis.

Ist der Fehler alleine nicht aufzufinden, raten wir dringend dazu, einen Fachmann zu rufen!

Sicherheitshinweis

Bitte beachten, dass jedes Sicherungssystem seinen Sinn hat, so auch die Sicherungen im Haushalt. Wird ein Leitungsschutzschalter ausgelöst, so ist dies ernst zu nehmen. Die Fehlerquelle muss ausfindig gemacht und beseitigt werden. Sicherungen schützen die Leitungen und Haushaltsgeräte vor Kurzschluss und Überlastung. Eine Überbrückung hat daher weitreichende Folgen und ein Brand ist nicht auszuschließen. 

Um sich zu schützen, muss immer bedacht werden, dass Sicherungen ausschließlich durch Elektriker ausgetauscht oder ersetzt werden dürfen, auch wenn die Geräte im Baumarkt erworben werden können. Im Sicherungskasten selbst gibt es keine Absicherung gegen Stromschläge. Also Hände weg - dort liegen 400 V an!

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Kommentare

kann ich B 16 automat auch als schlter nutzen oder muss ich extra schalter einbauen ( B16 für lampen und steckdosen ) ??
danke

Liebe Deniz, 

Ein Sicherungsautomat trennt zwar auch den Stromkreis aber als Schalter ist dieser nicht gedacht. Wir empfehlen dringend einen Schalter einzubauen, denn auch sicherheitstechnisch wäre die Verwendung eines Sicherungsautomatens als Schalter bedenklich.

 

Meine Waschmaschine hat den Sicherungsautomaten ausgelöst. Ist in diesem Fall die Waschmaschine zwingend kaputt bzw. was kann/muss getan werden, um einen etwaigen Fehler ausfindig zu machen?
Vielen Dank im voraus

Das Gerät muss nicht zwingend kaputt sein. Ein Fehler liegt aber in jedem Fall vor. Das kann eine kurzzeitige Überlast sein genauso wie ein Kurzschluss.

Fällt der FI, die Gerätesicherung oder beide? Waschmaschinen sind in aller Regel eigens abgesichert. Zu prüfen ist wann was passiert.

Fällt der FI immer beim Einschalten der Waschmaschine bzw. einem speziellen Programm? Fällt der FI beim Einstecken der Waschmaschine? Tritt der Fehler immer auf oder geht die Maschine nach einer Stunde wieder? 

Lösen sich kurzzeitige Fehler in aller Regel von selbst, muss bei dauerhaften Fallen des FI's wirklich von einem Gerätedefekt ausgegangen werden. 

Beim betrieb unseres trockners, läuft der erst an, aber beim drehrichtungswächsel geht der Fi Schalter raus. Woran kann das liegen oder was kann man dagegen unternehmen?

Hi Michael, eine Ferndiagnose ist natülich immer schwer. Ohne den Trockner zu sehen kann es alles sein, auch eine Überlast im Stromkreis wie z.B. die Waschmaschine zur selben Zeit am selben Stromkreis, etc... Wenn der Trockner als Ursache aber feststeht ist eine technische Überprüfung unausweichlich. Ob die Drehrichtung damit zu tun hat ist fraglich. Eventuell die Heizung oder ein anderer beliebiger Kurzschluss... Das Problem ist in jedem Fall Ernst zu nehmen. Hoffe das Hilft Dir ein wenig weiter.

Ich habe auch Probleme mit der Waschmaschine.Immer wenn ich diese einstecke ohne das sie läuft, habe ich auf dem grün/gelben Kabel Krichstrom. Das heist der Phasenprüfer glimmt ein wenig. Ich muß erwähnen das bei mir der Nulleiter und Schutzleiter im Hausanschluß zusammengeführt sind ,da bei mir nur zwei Freileitungsdrähte in den Hausanschlußkasten gehen.. Diese werden dann aber wieder im Zählerkasten auseinander gemacht. Das Haus ist natürlich 3 Adrig verkabelt.. Ich habe den Null-und Schutzleiter einfach gebrückt,da es sonst an der Waschmaschine leicht krabbelt. FI ist natürlich noch keiner drin, sonst würde der ja immer fallen. Die Anlage ist nach TGL Standart der DDR aufgebaut worden.. Demnächst bekomme ich kostenlos einen neuen Anschluß, da ich der letzte im Dorf mit so einem Anschluß bin.

Hallo Mike, dass du auf dem Nullleiter/Schutzleiter Stom hast ist bei einer solchen Installation ganz normal. Denn durch den Nulleiter fließt immer der Strom aller gerade eingeschaltenen Geräte. Wird Zeit für eine morderne nach heutigen Standards gültigen Installation. :)

Bei dem Foto der Sicherungsautomaten sollte besser drei-, zwei- und einpolig stehen, nach der Reihenfolge von links nach rechts

Danke für den guten Hinweis. Prompt umgesetzt. Viele Grüße

Benutze Noch Schmelzsicherungen. Welche Amperegröße kann oder darf ich benutzen:
16 A, 20 A, 25 A? Rot, blau, grau ? Habe gehört, dass der farbige Ring im Sicherungsloch die Farbe ansagt. Habe aber bis jetzt statt blau (16 A) immer grau (20 A) hineingeschraubt. Kanndaurch Schaden entstehen ?
Danke vielmals für Anwort

Hallo Johann, vielen Dank für Deine Anfrage. Ja, durch die Wahl der falschen Sicherungen kann Schaden entstehen, sogar erheblicher Schaden. Denn wenn man bedenkt, dass in "normalen" Haushalten Drähte mit einem Querschnitt von 1,5mm² verlegt sind, sollte bzw. darf die Sicherung nicht mehr als 13A/16A Strom zulassen. Im schlimmsten Fall überhitzen die Leitungen, und das kann wiederum zu Kabelbrand führen. Es ist also nicht gut eine 13A Installation mit 20A abzusichern, denn dann erfüllen die Sicherungen einfach nicht mehr ihren Zweck. Wie es im konkreten Fall bei Dir aussieht kann aber nur ein Elektriker vor Ort beurteilen. Ich hoffe unsere Antwort hilft Dir trotzdem weiter. Viele Grüße

Vielen, vielen Dank ! Ihre Antwort hat mir sehr geholfen. So viele Elektrofachgeschäfte + die Seewerke Bodensee konnten oder durften mir telefonisch keine Antwort geben. Ich habe bis jetzt mit grauen Schmelzsicherungen, 20 A gearbeitet, aber in den Sicherungssteckern ist die Farbe blau. Man hat mir gesagt, die Sicherung, die nicht genommen werden darf, hat einen dickeren Hals und passt somit überhaupt nicht rein. Bitte nochmal eine Frage: Kann es sein, dass es bei 20 A-Sicherungen mehrere Variationen gibt, die unter Umständen doch für meinen Sicherungskasten gebraucht werden können ?
Recht herzlichen Dank ! Johann Bauer

Hallo Johann, unverständlich warum man nicht mal so eine allgemeine Frage beantworten kann bzw. will. Aber seis drum. Nun zur Frage. Es gibt bei Sicherungen im Allgemeinen unterschiedliche Reaktionszeiten. Die einen brennen daher eher durch als andere. Dies wird auch als Charakteristik bezeichnet. Um sicherzugehen würde ich die vorgesehenen Sicherungen verwenden. Oftmals wird bzw. wurden höhere Sicherungen eingeschraubt mit einem schnelleren Auslöseverhalten. Aber auch das ist nicht im Sinne des Erfinders. Die langsame Auslösecharakteristik ist nämlich nur bei großen Motoren mit hohen Anlaufströmen nötig und sinnvoll. Viele Grüße

Bei uns kann man nur eine genaue und gute Antwort kriegen, wenn man den Fachmann vor den Sicherungskasten ladet. Die Anfahrt alleine kostet schon quasi 45,00 €.
Deshalb bin ich Ihnen für Ihre präzise Antwort sehr, sehr dankbar. Auch Im Internet frägt man oft Anbieter, die einem auch nicht ausreichende Antworten geben. Bei Ihnen ist's anders und viel besser. Herzlichen Dank und fröhliche Festtage wünscht Ihnen Bauer Johann.

Ich würde gerne auf dem Dachboden meine Elektrogeräte betreiben. Es ist eine Steckdose vorhanden, deren Absicherung nicht kenne. Da es sich um ein Mietshaus handelt möchte ich keinen "Kurzschluss" provozieren.
Von welchen Messgeräten zwischen Steckdose und E-maschinen kann ich ablesen wieviel Strom momentan verbraucht wird ohne die Sicherung zu überlasten.
Vielen Danke für eine Antwort

Hallo Joachim, ohne die Absicherung der Steckdose zu kennen kannst du mit keinem Messgerät erkennen ob die Steckdose überlastet ist. Es kann gut sein, dass die Steckdose mit den Steckdosen des obersten Geschosses zusammengeschlossen ist. Wie viel Last willst Du denn an die Steckdose anhängen? Wie viel Watt Leistung haben denn die Geräte? Bei einer Standardabsicherung mit 13A kannst Du rund 3000W anschließen. Aber das gilt für den gesamten Kreis und nicht nur eine Steckdose. Viele Grüße

Das sind E-Geräte aus dem Heimwerkerbereich - also Bohrmaschine 650W, E-Hobel 250W, Stichsäge Kreissäge mit je 350W alles jedoch nicht aus einmal - nur nacheinander

Hallo Joachim, wenn nicht alles auf einmal läuft, sollte es kein Problem geben. Willst Du trotzdem mal mehrere Geräte verwenden würde ich Dir raten zu einer abgesicherten Steckerleiste zu greifen. Da gibt es wirklich tolle Modelle, die bei Überlast abschalten. Viele Grüße

Danke für eure schnelle und erschöpfende Antwort, damit ist mir geholfen
LG Joachim

Hallo
habe auch ne Frage:
Habe meine Werkstatt zusätzlich mit 10 Amp. abgesichert.
Leider bei selbstversuch Kurzschluss ausgelöst
fliegt meine 10 er und meine im Haus mit 16 Amp. raus.
Hilft hier ein Leistungsschalter?

Dazu noch:
Es ist ebenso ein 2 Pol. FI eingebaut der Phase
und Null durchschleift, nur den
Interessiert das alles gar nicht, der bleibt konstant
und die 10er und 16er verabschieden sich.
Ich versteh gar nichts?

Hi weisnix. Da wir weder die Situation vor Ort einschätzen können noch wissen was Du genau gemacht hast, dürfen wir hier leider nicht beraten und können Dir nur empfehlen den Elektriker zu rufen.  Bitte um Verständnis. Viele Grüße

Hallo Erklärung:
Vom Hausverteiler Stromkasten Sicherung 16Amp einen separaten Stromkreis angeschlossen der meine Hobbywerkstat mit einer zusätzlichen Sicherung 10Amp absichern soll. Demnach ist eine 10er der 16er vorgeschaltet.
Beabsichtigt um den Hausfrieden mit meiner Frau zu erhalten und ich nicht
ihre Haussicherung laufend auslöse.
Dazu benötige ich also einen Fachmann?

Ja genau, tut mir Leid, aber so geht das nicht. Der Strom fließt ja nicht zuerst durch die 16 Ampere Sicherung und dann erst durch die 10 Ampere Sicherung. Das passiert alles recht gleichzeitig und der Strom in einer Reihenschaltung ist gleich. Und im Falle eines Fehlers fliegt einfach die Sicherung die schneller auslöst. Und das kann einmal die 10er sein, einmal die 16er. Beim Kurzschluss fließt einfach viel Strom und wenn beide fliegen ist das ok so. Was Du brauchst ist ein eigener Stromkreis. Und dafür brauchst Du einen Fachmann. Dass das ganze den FI nicht interessiert ist auch klar, denn dem ist ein Kurzschluss egal, nicht aber wenn Strom gegen Masse abfließt. Also bitte, lass das einen Fachmann machen! Hier ist wirklich Gefahr in Verzug und denke Deine Frau bevorzugt es, dass Dir nichts passiert und auch das Haus nicht abbrennt. Viele Grüße

Hallo und dank für ihre Antwort
Richtig erkannt, zur Werkstatt von 16er über die 10er.
Absicherung rückwärts von der 10er zur 16er Sicherung.
Das mit dem FI danke war nützlich auch das Sicherungen unterschiedliche
Verzögerungen haben auch danke war Neuland.
Heißt vom Zählerschrank separaten Kreis und das mit der 10er hat sich erledigt.
Dafür brauch ich natürlich den Mann vom Fach.
Danke war nett bei ihnen und @ alle, hier werdet ihr geholfen.

Hallo,
ich möchte mir eine Klimaanlage (Singlesplit) montieren lassen. Habe mich für ein 4,2kw Gerät entschieden, das lt. Anleitung eine 13A Leitung "braucht". Der Klimatechnicher meint nun, dass von gesetzeswegen eine 16A Leitung vorgeschrieben ist. Im Netz habe ich gelesen, dass erst ab 5kw-Geräten eine 16A Leitung notwendig ist. Was stimmt nun?
Freue mich, von euch zu hören, lG, Sandra

Hallo Sandra, nun die Anleitung verrät Dir was technisch notwendig ist, nicht aber was eventuell länderspezifisch vorgegeben ist. Wobei das eigentlich schon auch berücksichtigt sein sollte, wenn das Produkt in Deutschland verkauft wird. Vermutlich geht es bei Dir dann im Endeffekt um den Leistungsquerschnitt der Leitungen richtig? Neue Leitungen rein oder die bereits eingezogenen verwenden. Auch technischer Sicht würden wir auch eher zu den 16A tendieren, ob das nun aber tatsächlich vorgeschrieben ist können wir Dir leider nicht  beantworten. Sinvoll ist es in jedem Fall. Viele Grüße

Danke!
Hab mich inzwischen entschlossen, das schwächere 3,5 kw Gerät zu nehmen, da brauche ich für meine 13 A Leitung nur einen Leitungsschutzschalter und gut is :-) LG

Hallo,
ist ja cool dass diese Diskussion seit 2013 schon aktiv ist :-)
Also ich habe auch eine Frage.
Und zwar hat bei mir Sonntag/Montag gegen Mitternacht "plötzlich" ein Leitungsschutzschalter ausgelöst. An dem Stromkreis hängen Kühlschrank, Mikrowelle, Router, Computermonitor, Notebook, Schreibtischlampe, 3 Lichtschalter Schlafzimmer/Flur/Badezimmer. Zu dem Zeitpunkt der Auslösung habe ich nichts spezielles getan, ich war eigentlich dabei schlafen zu gehen und plötzlich ging das Licht aus. Der Schutzschalter ließ sich auch nach 1 Stunde warten nicht mehr "einschalten" (hat sich "lose" angefühlt, keinerlei Widerstand oder Einrasten zu fühlen). Daraufhin habe ich den Kühlschrank per Verlängerungskabel an einen anderen Stromkreis gehängt, damit es keine Sauerei gibt...
Am nächsten morgen nochmal probiert: Schutzschalter immer noch "lose", lässt sich nicht aktivieren. Daraufhin Router auch an einen anderen Stromkreis gehängt, nach Lösungen gegooglet, nichts gefunden. Nachmittags nochmal probiert: nichts zu machen, Schalter lässt sich nicht einschalten. Meine Laien-Diagnose war "Schalter/Sicherung kaputt" (weil er sich halt so lose angefühlt hat, ohne WIderstand). Da Feiertag war, hab ich mir dann vorgenommen heute den Hausmeister anzurufen bzw. zur Not Elektriker. Tja, und dann heute morgen spontan nochmal den Schalter ausprobiert: und PLÖTZLICH geht er wieder und rastet ein. Kein loses Gefühl mehr, sondern der normale "Widerstand" beim Einschalten. Alle Stromverbraucher und Licht scheinen wie gewohnt zu funktionieren....
Tja, nun bin ich etwas ratlos was das war. Gibt es sowas, dass ein Schutzschalter über 24 Stunden braucht, um sich zu "erholen"? Vielleicht Altermüdigkeit? Ich wohne seit 5 Jahren in der Wohnung und hatte noch nie Probleme mit der Sicherung...
Soweit meine Story. Frohe Ostern nachträglich!
Grüße,
Matthias

Hallo Matthias, interessante Schilderung. Also Normalerweise sollte sich das nicht so verhalten. :) Wie ist es Dir damit inzwischen gegangen? Traten erneut Probleme auf? Eventuell hast Du den Verursacher inzwischen ausgeschaltet (Lampe etc...) Das würde das Problem erklären. Aber wenn er erneut rausgeflogen wäre müsstest Du das ja eigentlich spüren. Und Du hast ja geschrieben, dass kein Widerstand war. Also ja vermutlich sollte der Schalter ausgetauscht werden. Viele Grüße

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