Rasenkanten aus Metall – Nützlich für jeden Bereich im Garten

Rasenmäher fährt an Rasenkante aus Metall entlang
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Aktualisiert am 05.11.2019
Ein Rasen ist der wichtigste Bestandteil eines Gartens. Dennoch kümmern sich viele Menschen erschreckend wenig um die grüne Pracht. So verkümmert der grüne Teppich irgendwann zu einem unansehnlichen Filzläufer. Auch die nützlichen Rasenkanten werden dann sträflich vernachlässigt. Dabei zeichnen sich attraktive Gärten insbesondere durch ihre akkuraten Übergänge aus. Rasenkanten aus Metall können hierfür die passende Lösung sein, da sie flexibel formbar, unverwüstlich und einfach verlegbar sind. Weiterhin verhindern sie, dass sich Rasen und Beete miteinander vermischen. Wir beleuchten die unterschiedlichen Arten von Metall-Rasenkanten und erklären, wie sie sich verlegen lassen.

Nutzen der Rasenkanten im Überblick

Schon im 17. Jahrhundert galten gepflegte Rasen und Beete als repräsentative Vorzeigeelemente im Garten. Inmitten wachsender Gräser kann die natürliche Artenvielfalt besser gedeihen. Und ist die nötige Insektenvielfalt erst einmal hergestellt, stehen rasch auch weitere Gäste wie Marienkäfer oder Igel ins Haus.

Insgesamt nehmen die Nutzungsanforderungen an Gartenrasen auch im privaten Bereich stetig zu. Denn nur ein gepflegter und ebenmäßig begrenzter Rasen hinterlässt bei Besuchern wie Gartenbesitzern einen guten Eindruck. Wie schon die alten Gartenmeister wussten, leben und gedeihen Beete und Gräser besser, wenn sie klar voneinander abgegrenzt sind. Hier kommen perfekt angelegte Rasenkanten ins Spiel: Sie wirken für das menschliche Auge beruhigend, bauen Stress ab und sorgen für klare Ordnung. Ganzjährig kommen sie bei vielen unterschiedlichen Gartenprojekten – etwa zur Rasen- und Wegbegrenzung, bei Hochbeeten oder anderen dekorativen Elementen – zum Einsatz.

Vorteile von Rasenkanten aus Metall

Rasenkanten aus Metall wirken sich immer dort vorteilhaft aus, wo robuste und langlebige Begrenzungen gefordert sind. Auch spezielle wellenartige und dennoch stabile Linien lassen sich mit metallischen Rasenkanten erstellen. Rasenkanten erhält man beispielsweise bei rasenkantedirekt.de. Hier werden Metall-Rasenkanten angeboten, die aufgrund ihres innovativen Stecksystems einfacher zu befestigen sind.

Fachleute unterscheiden bei den Rasenkanten, mit denen sich Beete anlegen lassen, darüber hinaus unterschiedliche Metallarten voneinander:

  • Rasenkanten aus Cortenstahl sind als Beeteinfassungen in den letzten Jahren immer populärer geworden. Sie bringen eine moderne, rostfarbene Optik mit und erweisen sich als sehr korrosionsbeständig. Aufgrund der widerstandsfähigen Materialbeschaffenheit ist diese Art Rasenkante allerdings schwieriger in Form zu bringen.
  • Aus Edelstahl beschaffene Rasenkanten zeichnen sich hingegen durch ihre lange Lebensdauer aus. Sie eignen sich besonders gut, um begrünte Gartenwege zu begrenzen. Auch für mähintensive Grünbereiche machen sich aus Edelstahl gefertigte Rasenkanten bezahlt. Durch den Einsatz von Edelstahl gelingt es beispielsweise, Kiesbereiche im Garten einzufassen und räumlich abzutrennen. Aus ästhetischen Gesichtspunkten wird eine Edelstahl-Rasenkante ebenfalls höchsten gestalterischen Ansprüchen gerecht. Im Gegensatz zu anderen Materialien lässt sich der metallische Stoff gut verarbeiten.
  • Als kostengünstige Rasenkante empfiehlt sich ein Produkt aus verzinktem Stahlblech.
  • Aluminium kommt als zu verlegende Rasenkante für Anfänger in Betracht, die Beetbegrenzungen sicher und schnell verlegen wollen. Insbesondere das geringe Gewicht gestaltet das Einfassen der Kanten sehr einfach. Aus diesem Grund lässt es sich besonders gut in weniger stark frequentierten Rasenbereichen einsetzen.

Rasenkante aus Metall

© rasenkantedirekt.de | Metalleinfassungen gelten als sehr robust und verschönern den Garten über viele Jahre.

Rasenkanten aus Metallblechen korrekt verlegen

In eine perfekt geschnittene Rasenkante Metall einzubauen, gestaltet sich nicht unbedingt als komplexe gärtnerische Tätigkeit. Allerdings sind neben einer Portion Geduld auch ein gewisses handwerkliches Geschick und das Gespür für Augenmaß gefragt. Am Beginn der Arbeit steht das Ziehen einer Richtschnur. Diese Richtschnur zeigt den vorgesehenen Weg für die Metallkante sowie deren gewünschte Höhe an. Schon aus optischen Gründen macht es Sinn, die Metallkante am Schluss mindestens ein bis zwei Zentimeter nach oben herausstehen zu lassen. Praktisch gesehen sollte die Metallkante nicht vom Beet überwuchert werden. Entlang der gezogenen Richtschnur lassen sich nun anschließend Holzpfähle abstecken.

Im darauffolgenden Schritt kommt ein Spaten zum Einsatz, der durch gezieltes Hin- und Herbewegen einen Graben öffnet. Erweist sich der Boden als sehr hart, lässt sich alternativ mit Schaufel und Spitze vorgehen. Nach dem Einsetzen der Metallkante gilt es unbedingt darauf zu achten, den ausgehobenen Graben wieder mit Erde aufzufüllen. Anschließend ist es wichtig, zu lange Metallelemente mithilfe eines Winkelschneiders zuzuschneiden. Damit letzten Endes alle Elemente aufeinanderpassen, ist das Metall unbedingt an der korrekten Seite zu kürzen. Um Verletzungen oder Ohrenschäden vorzubeugen, sollten bei der Arbeit Ohrenschützer und Schutzbrille getragen werden. Auch scharfe Kanten sind zu berücksichtigen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Nachdem die „Vorarbeit“ abgeschlossen ist, steht das Verbinden der einzelnen Elemente an. Abhängig von der Art des gewählten Systems werden die einzelnen Metallprofile jetzt unkompliziert ineinander geschoben. Noch nicht gebogene Verbindungshaken lassen sich mithilfe eines passenden Schraubendrehers umbiegen und festdrücken. Um eine stabile Eckverbindung herzustellen, lässt sich die Verbindungspfalz umbiegen.

Erst im komplett vormontierten Zustand ist es sinnvoll, die Rasenkante aus Metall in den Graben hineinzustellen. Bei großflächigen Beeten, die einer langen Begrenzung bedürfen, gestaltet sich das Einsetzen durch zwei Personen einfacher. Anschließend lässt sich bei einem weichen Boden die metallische Rasenkante mit einem Gummi- oder Kunststoffhammer vorsichtig in die Erde einschlagen. Keinesfalls sollte aus Mangel an Alternativen vorschnell zu einem Metallhammer gegriffen werden, da er das Material schädigen kann. Generell ist es ratsam, die Oberkante der Metallprofile mit einem darüber liegenden Holzbrett zu schützen.

Um dem Problem entgegenzuwirken, dass sich die gelockerte Erde entlang des Grabens löst, ist diese mit einem Holzstück festzuklopfen. In diesem Arbeitsschritt lässt sich gleichzeitig mit bloßem Auge überprüfen, ob die Rasenkante der gewünschten Höhe entspricht. Und schon bleibt anschließend nur noch eine Aufgabe zu erledigen: die Erde mit einer Harke zu begradigen.

Rostanfälligkeit des Metalls

Ob Metall rostet, hängt mit vielen Faktoren zusammen. Sowohl der Standort als auch die ausgeübte Funktion und die grundsätzliche Materialbelastung spielen hierbei eine Rolle. Grundsätzlich sind metallbeschaffene Rasenkanten nicht allzu rostanfällig. Bei verzinkten Rasenkanten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese nicht zu rosten beginnen. Selbst Cortenstahl rostet, wenngleich er eine auffällige Rostoptik besitzt, im unbeschädigten Zustand nicht.

Verschiedene Metallläufe

© rasenkantedirekt.de | Tipp für die Montage: Bei kurvenförmigen Verläufen von Beet oder Rasen empfiehlt es sich, anstelle einer Schnur einen Gartenschlauch auf der gelockerten Erde als Orientierungshilfe heranzuziehen.

Preiskalkulation für Rasenkanten aus Metallblechen

Metallische Umrandungen als Teil der korrekten Rasenpflege sind in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich. Die Kosten für ein verzinktes Stahlblech liegen üblicherweise im niedrigen zweistelligen Bereich. Seiten- und Eckelemente fallen preislich betrachtet allerdings etwas günstiger aus als geradlinig verlaufende Verbindungselemente.

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